Alle 119 Global Geoparks erhalten UNESCO-Gütesiegel

Dabei handelt es sich um abgegrenzte Gebiete mit einem signifikanten geologischen Erbe.

Das im Jahr 2000 gegründete European Geoparks Network umfasste nach vier Jahren 17 Mitglieder. Im Jahr 2004 trafen sich diese und gründeten, mit Unterstützung der UNESCO und acht chinesischen Geoparks, das Global Geoparks Network (GGN), das inzwischen auf 119 Mitgliedern aus weltweit 33 Ländern angewachsen ist. Anlässlich der ITB wurden nun alle mit dem Gütesiegel «UNESCO Global Geoparks» ausgezeichnet. Im November 2015 wurden erstmals das Gütesiegel an Netzwerkmitglieder verliehen.

Als internationale Partnerschaft wurde das GGN gegründet, um Regionen bei der Entwicklung von Best-Practice-Modellen behilflich zu sein. Die von den GGN definierten Qualitätsstandards tragen zum Schutz und Erhalt des Geo-Naturerbes für Länder und Gebiete bei.

Globale Geoparks sind eindeutig abgegrenzte, bevölkerte Gebiete. Sie haben ein international signifikantes geologisches Erbe, wobei die Geo-Naturerben untereinander sehr verschieden sind. Es gibt beispielsweise Küsten- und Vulkangebiete, Karstlandschaften, Eiszeitlandschaften, Landschaften aus Granitgesteinen mit besonderen Phänomenen der Verwitterung. Die Geoparks in Europa sind bis zu 12’000m2 gross. In Asien, beispielsweise in der Volksrepublik China oder auch Südamerika, sind Geoparks wesentlich grösser. Die Flächengrösse der Globalen Geoparks reicht von etwa einigen hundert bis zu mehreren tausend Quadratkilometern. Das Bild zeigt den Alxa Desert Geopark in China.

Drucken