Preise für Gorilla-Trekking: Uganda macht nicht auf Ruanda

Gorilla-Touren in Uganda kosten weiterhin gleich viel.
Mountain Gorillas Bwindi
© zVg

Die ugandische Regierung nutzt die Gunst der Stunde und betreibt quasi kostenloses Marketing. Denn wie die Uganda Wildlife Authority bekannt gab, halte man an der Gebühr von USD 600 pro Person für das Gorilla-Trekking in der Hauptsaison respektive USD 450 in der Nebensaison fest und versprach, dass es im eigenen Land in den nächsten zwölf Monaten keinen Preisanstieg geben werde.

Damit reagiert Uganda auf die Ankündigung Ruandas, die Gebühren auf USD 1500 pro Person zu verdoppeln. In Uganda trage der nachhaltige Gorilla-Tourismus massgeblich zum Schutz der seltenen und akut vom Aussterben bedrohten Tiere bei. Denn die Einnahmen aus den Gebühren helfen, den Lebensraum der bedrohten Berggorillas langfristig zu erhalten, heisst es in der Mitteilung weiter.

(FAE)

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