Air Berlin hat neuen Spitzenmann

Gerd Becht war zuletzt im Konzernvorstand der Deutschen Bahn.
Gerd Becht (l.), Thomas Winkelmann, © Air Berlin

Der frühere Bahnmanager Gerd Becht übernimmt laut Mitteilung per sofort das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden im Board of Directors der Air Berlin und löst damit Achim Hunold ab, der diese Funktion interimistisch inne hatte. Der 65-jährige Becht verantwortete zuletzt das Vorstandsressort Compliance, Datenschutz, Recht und Konzernsicherheit im Konzernvorstand der Deutschen Bahn und der DB Mobility Logistics. Berufliche Stationen Bechts waren verschiedene nationale wie internationale Anwaltskanzleien, die Investmentbank Paribas in Paris, Adam Opel in Rüsselsheim, GM Europe in Zürich, GM Corp. in Detroit, Daimler in Stuttgart sowie Chrysler in New York.

Gerd Becht sagt zu seiner neuen Funktion: «Air Berlin muss aus Sicht ihrer Passagiere, Mitarbeiter, Aktionäre und aller übrigen am Unternehmen interessierten Kreise wieder einen nachhaltig erfolgreichen und sicheren Platz im nationalen wie internationalen Wettbewerb der Airlines einnehmen. Hierfür werde ich mich in enger Zusammenarbeit mit allen innerhalb und ausserhalb an der Air Berlin Verantwortlichen als Vorsitzender des Board of Directors einsetzen.»

Thomas Winkelmann, CEO Air Berlin, meint zur Ernennung des neuen Vorsitzenden: «Mit Gerd Becht gewinnt Air Berlin einen exzellenten Manager und Juristen mit ausgewiesener Expertise für Restrukturierungen und Mergers and Aquisitions. Er wird der Air Berlin mit seiner Erfahrung frische Impulse geben. Gemeinsam werden wir konsequent daran arbeiten, die Marktposition der Air Berlin zu stärken und das Unternehmen neu aufzustellen.»

Das Board of Directors der Air Berlin setzt sich nun wie folgt zusammen: Gerd Becht (Vorsitzender), Ali Sabanci, Kevin Knight, Henning zur Hausen, Achim Hunold, Matthias Klöpper, Thilo Schmidt sowie Andries B. van Luijk. (NDR)

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