60 Prozent mehr Schweizer innerhalb von sechs Jahren

Die Einreisezahlen in Griechenland steigen seit Jahren kontinuierlich an, sagt Helena Melita, die seit sechs Monaten als Direktorin des griechischen Fremdenverkehrsbüros in Wien im Amt ist.
zVg

Für welche Märkte zeichnen Sie zuständig?

Wir sind neben dem Schweizer, auch für den österreichischen und ungarischen Markt zuständig. Es ist uns ein grosses Anliegen, Griechenland in diesen Ländern so gut wie möglich zu vertreten und mit den grossen Tour Operators zusammenzuarbeiten.

Wie gerne reisen die Schweizer nach Griechenland?

Die Zahlen fürs vergangene Jahr sind noch nicht bestätigt, aber wir gehen von knapp 450000 Gästen aus. Das entspricht einer Steigerung von rund 2,5% im Vergleich zum Vorjahr. Wir gehen von einer Steigerung der gesamthaften Einreisezahlen im letzten Jahr von knapp 10% aus.

Die Schweiz lag somit im letzten Jahr unter dem Gesamtschnitt. Weshalb?

Man muss berücksichtigen, dass Griechenland seit Jahren immer wieder aufs Neue Rekordzahlen bei den Einreisen aus der Schweiz verzeichnen konnte. Im Jahr 2010 lagen wir noch bei rund 275000 Gästen. Die bestätigte Zahl fürs 2016 betrug knapp 438000. Das ist ein Anstieg von knapp 60% innerhalb von sechs Jahren. Wir sind folglich sehr, sehr zufrieden damit.

Welche Destinationen sind bei Schweizer besonders beliebt?

Die bekannten Inseln Kreta, Kos und Rhodos machten im Jahr 2016 über die Hälfte aus. Weitere beliebte Destinationen sind Chalkidiki, Korfu, Zakynthos, Samos, Mykonos und Santorini.

Inwiefern spürt Griechenland die touristischen Schwankungen der Türkei?

Wir haben keine Auswirkungen gespürt. Weder in die eine noch in die andere Richtung.

Haben die guten Touristenzahlen Einfluss auf die Preise?

Das Preis-Leistungs-Verhältnis befindet sich auf einem unverändert günstigen Preisniveau.

NIK

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