Abseits der Adriaküste

Die Wanderrouten in Montenegro sollen bis 2020 eine Länge von über zweitausend Kilometer erreichen.
©Nationale Tourismusorganisation von Montenegro
©Nationale Tourismusorganisation von Montenegro

Der etwa 80 Kilometer lange «Durmitor-Ring» umrundet das gleichnamige Gebirge im Norden des Landes. Touristen können entlang der Route die tiefste Schlucht Europas und die höchsten Gipfel des Landes entdecken. Während der Tourismus an der Küste Montenegros bereits boomt, ist es im gebirgigen Hinterland noch recht ruhig. Die Panoramastrassen sollen nun dabei helfen, die Wirtschaft in diesen ländlichen Gebieten anzukurbeln.

AB DIESEM FRÜHJAHR dürfen sich die Touristen zudem über einen neuen Audioguide für ihr Smartphone freuen. Mithilfe der App werden, dank GPS, standortgenaue Informationen zu den Sehenswürdigkeiten entlang der Route gegeben. Der auch in deutscher und englischer Sprache kostenlos angebotene Reisebegleiter weiss zudem viel Wissenswertes über die Geschichte, Kultur und Natur der Umgebung zu berichten.
Insbesondere das gebirgige Hinterland ist für viele Reisende, die ihren Aufenthalt an den Stränden der Adria verbringen, aber noch weitgehend unbekannt. Die Panoramastrassen richten sich an Touristen, die Montenegro auf eigene Faust erkunden wollen. Sie nutzen das vorhandene Strassennetz. Daher ist es schon jetzt möglich, zu einer Entdeckungsreise entlang der vorgeschlagenen Strecken aufzubrechen. Die Ausschilderung der verbleibenden Routen soll bis 2020 sukzessive erfolgen. Dann werden die Panoramastrassen zusammengenommen eine Länge von über zweitausend Kilometer erreichen.

TI

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