Auf dem Mississippi wie einst Mark Twain

Mark Twain und Mississippi, diese beiden amerikanischen Legenden sind aufs Engste mit den Schaufelraddampfern verknüpft, die zur Zeit des Schriftstellers den längsten Fluss Nordamerikas befuhren.
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Die Verbindung reicht dabei deutlich weiter, als viele vermuten: So wurde mit dem Ausdruck «mark twain» in der Mississippi-Schifffahrt die Mindesttiefe für die dort verkehrenden Dampfer bezeichnet, markiert durch die Länge von zwei nautischen Faden. Samuel Clemens, wie Twain mit bürgerlichem Namen hiess, hatte selbst eine Zeit lang auf solchen Schiffen gearbeitet. Von den tausend Schiffen, die den Ol’ Man River einst befuhren, sind heute nur noch wenige geblieben. Eins davon ist die Celebration Belle (Bild), die von Moline (Illinois) aus zu nostalgischen Ausflügen flussauf- und flussabwärts aufbricht. Das klassische Boot mit dem strahlend roten Schaufelrad am Heck bietet 750 Passagieren Platz und ist damit das grösste Ausflugsboot des oberen Mississippi, das nicht als Casino genutzt wird.

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