Das gilt für Polarreisen

Aufgrund der ökologischen Sensibilität der polaren Regionen gelten strenge und international verbindliche Umwelt- und Sicherheitsregularien.
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Zusätzlich zu UN-Konventionen wie Solas (International Convention for the Safety of Life at Seas) und Marpol (International Convention for the Prevention of Marine Pollution from Ships) hat die UN-Schifffahrtsorganisation IMO (International Maritime Organization) 2017 den Polar Code in Kraft gesetzt. Dieser Code beinhaltet klare Vorschriften für Fahrten nördlich des 60. Breitengrads (mit Ausnahme von Island) und südlich des 60. Breitengrads bezüglich Schiffskonstruktion, Sicherheitsausrüstung, Kommunikation, Besatzungsqualifikation und Umweltschutz (etwa Verbote von Schweröl).
In der Antarktis hat sich die IAATO (International Association of Antarctica Tour Operators) weiterführende Bestimmungen gegeben: So dürfen Schiffe mit mehr als 500 Passagieren nicht anlanden, und nur 100 Passagiere sind gleichzeitig an Land erlaubt. Ähnliche Bestimmungen kennt auch die AECO (Association of Arctic Expedition Cruises), und nicht zuletzt erlassen auch Destinationen strengere Bedingungen: Erlaubt sind etwa seit diesem Jahr im Svalbard-Archipel (Spitzbergen) nur noch Schiffe mit maximal 200 Passagieren, und Anlandungen sind nur noch an 43 Orten erlaubt. Ein Blick auf die Websites der aufgeführten Organisationen darf empfohlen werden. BE