
Doch auch La Palma bietet eine Alternative zur Sommerhitze. Atlantik, Passatwinde, Wolkenmeer und grüne Lorbeerwälder sorgen selbst im Hochsommer für ein angenehm mildes Klima – ursprünglich, ruhig und fernab vom Massentourismus.
TYPISCH FÜR DIE KÜSTE
sind die «Charcos », natürliche Meerwasserbecken vulkanischen Ursprungs. Zu den bekanntesten zählt der Charco Azul in San Andrés y Sauces, wo türkisfarbenes Wasser auf dunkles Basaltgestein trifft. Ein besonderes Erlebnis bietet auch die Fuente Santa bei Fuencaliente: Die lange verschollene Heilquelle wurde 2005 nahe der Playa de Echentive wiederentdeckt und bietet 34 Grad warmes Mineralwasser.
Schwarzer Vulkansand, steile Klippen und versteckte Buchten prägen La Palmas Strände: Spektakulär ist die nur zu Fuss erreichbare Playa de Nogales. Überall liegen kleine Küstenorte, in denen der Sommer spürbar langsamer verläuft. In La Salemera treffen Fischerboote auf vulkanische Felsen und natürliche Badeplätze.
Ähnlich ursprünglich ist Puerto Paja in Puntallana – ein abgelegener Küstenabschnitt, geprägt von Atlantik, Lavaküste und Ruhe. So zeigt La Palma, dass «Coolcation» auch im Süden Europas funktioniert. BRA



