Ein Bad unter offenem Himmel im Bio-Whirlpool geniessen

Die Landschaft bei Landmannalaugar besticht durch ihre Extreme.
© Pixabay

Island, das am dünnsten besiedelte Land Europas, wird von den Extremen bestimmt – riesige Gletscher, aktive Vulkane und zahlreiche Seen prägen das Bild dieses riesigen Landes, das zu vier Fünfteln unbewohnt ist.

IM SÜDWESTEN, zirka 180 Kilometer von der Hauptstadt Reykjavík entfernt, befindet sich mit Landmannalaugar eines der schönsten Naturschutzgebiete Islands: Die Vulkanlandschaft, die in Schwefelgeruch gehüllt und von zischenden und blubbernden Geräuschen erfüllt ist, betört durch farbige Berge, Wanderrouten und heisse Badequellen. Die Farben des dortigen Vulkangesteins reichen von graublau, rotbraun bis zu weiss, auch Schneereste und Moos sprenkeln die Berge und komplettieren das einzigartige Landschaftsbild.

Im Sommer ist die Gegend bequem per Bus oder Auto zu erreichen. Als ideales Ziel für eine leichtere Tageswanderung bietet sich der Bláhnjúkur an, ein 943 Meter hoher Vulkan, der in etwa drei Stunden bestiegen werden kann und eine atemberaubende Aussicht auf die umliegende Natur bietet. Da hier das Wetter rasch umschlagen kann, empfiehlt es sich, die richtigen Kleider einzupacken. Die abschliessende Krönung der Tour erwartet die müden Wandervögel am Ausgangpunkt: ein Bad in den heissen Quellen Landamannalaugars. Vor Ort kann übrigens auch campiert werden.

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