Galway – das «quirligere» Dublin

Die westirische Stadt überzeugt mit Live-Acts und Foodie-Culture.
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Ed Sheeran zieht im Video-Clip seines berühmten Folk-Pop-Coversongs «Galway Girl» durch die Pubs und Clubs von Galway. Damit spiegelt er den generellen Vibe der westirischen Stadt wider: wild, locker und unkonventionell. Die Studentenstadt mit ca. 80 000 Einwohnern hat sich spätestens seit dem Song bei ausländischen Touristen herumgesprochen. Doch Galway gilt schon länger als Hochburg für traditionelle irische Musik. Man findet praktisch an jeder Ecke Strassenmusiker und ein Pub reiht sich an den anderen.

DIE CRANE BAR IM WESTEND ist eine der berühmtesten Bars und besteht schon seit 1894. Aber auch in den folgenden Locations treten lokale Musiker und Bands auf: das Town Hall Theatre, Galway Arts Centre, das Roisin Dubh, Taaffe’s Bar, Tig Coili und Monroe’s. Die Pubs in Galway machen recht früh zu, doch das Feiern wird dann auf die Strasse verlagert, wo man ausgelassen miteinander feiert.

NEBEN DER MUSIKSZENE IST GALWAY auch ein Foodie- Paradies mit ca. 350 Restaurants. Als Küstenort mangelt es hier nie an Meeresfrüchten. Traditionelle Fish & Chips gibt es bei «McDonagh’s». Für die ganz Hungrigen eignet sich eine dreistündige «Best Bites»-Tour durch mehrere Restaurants. Diese kann man unter www.galwayfoodtours.com buchen. Im Sommer ist die Kleinstadt zudem für ihre Festivalkultur bekannt. Neben Film- und Kunstfestivals steigt in Galway im September auch das International Oyster Festival, das als eines der besten Events der Welt gilt.

MAZ

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