Übervolle Hotspots von Dezember bis April

Die Hauptreisezeit für Costa Rica dauert von Mitte November bis Mitte April aufgrund der Trockenzeit. In den meisten Regionen regnet es dann weniger.
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Michel Tanael von Latin America Tours über die beste Reisezeit für Costa Rica: «Fragt jemand nach der besten Reisezeit für Costa Rica, muss man differenziert antworten. Es kommt darauf an, wer fragt und worauf er bei der Reise Wert legt.» Costa Rica sei für Rundreisen auf eigene Faust per Mietwagen, aber auch für geführte Kleingruppen- und Privatreisen in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Unterdessen bieten mehrere europäische Fluggesellschaften, inklusive Edelweiss, Direktflüge nach Costa Rica an. Damit seien auch die Besucherzahlen angestiegen – und zwar vor allem zur Hauptreisezeit im Winter, was an beliebten Zielen zu überlaufenen Nationalparks führen könne, sagt Michel. Eine Reise nach Costa Rica in der Regenzeit werde immer attraktiver. «Weniger Rummel, mehr Tiere und Natur. Die tropische Vegetation braucht den Regen, und die Pflanzenwelt präsentiert sich üppig. Riesige Meeresschildkröten kommen zur Eiablage an die Strände des Tortuguero-Nationalparks. Buckelwale tummeln sich mit ihren Jungen zwischen Uvita und Golfo Dulce am Südpazifik.» An der Karibikküste Costa Ricas seien September und Oktober sogar die beiden trockensten Monate, hier herrsche ganzjährig feuchtes Klima. Weiter seien zur Regenzeit in ganz Costa Rica die Übernachtungspreise deutlich günstiger, vielerorts gäbe es zusätzlich attraktive Promotionen.

«DIE BERÜHMTESTEN NATIONALPARKS COSTA RICAS

kommen in der Hauptreisezeit zwischen Weihnachten und Ostern an ihre Kapazitätsgrenzen. In überfüllten Parks ist es schwieriger, Tiere zu sehen und die Natur hautnah zu erleben. Wer möchte schon anstehen für ein Foto vom hoch im Baum schlafenden Faultier?»

YS

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