Viel Bewegung bei Südafrikas Airlines

Verlagerungen und Fusionen werden das Jahr 2018 prägen.
© Flysafair

Im südafrikanischen Airline-Markt ist einiges an Bewegung drin. Dafür sorgt alleine schon Vuyani Jarana, der neue CEO von South African Airways, der Kosten senken und die Airline strategisch neu ausrichten soll. So wird SAA ihre Inlandflüge reduzieren bzw. an ihre Low-Cost-Tochter Mango übertragen. Dies betrifft unter anderem Kapazitäten am Ostkap, wie südafrikanische Medien berichten. Auch auf Rennstrecken wie etwa Johannesburg–Durban soll sich der Anteil der Mango-Flüge erhöhen, zulasten des SAA-Angebots.

Eine weitere interessante Entwicklung betrifft Airlink. Sie gehört nicht zum Konzern von South African Airways, führt aber eine enge Partnerschaft mit dem National Carrier. Wie im November bekannt wurde, will Airlink nun die südafrikanische Charterfluggesellschaft Safair mitsamt ihrer Low-Cost-Tochter Flysafair übernehmen und die Airlines unter dem Dach einer neuen Airlink Group zusammenführen. Die drei Marken, ihre Flotten und ihre Managements sollen aber eigenständig fortgeführt werden. Auch die Partnerschaft zwischen Airlink und SAA soll bestehen bleiben. Tourismusexperten sind vor allem auf die künftige Preisgestaltung gespannt: Airlink gilt eher als hochpreisige Airline, während Safair im Low-Cost-Geschäft unterwegs ist.

UND DANN NOCH EINE NEWS aus dem internationalen Bereich: South African Airways wird die Strecke Johannesburg– London künftig nur noch einmal statt zweimal täglich bedienen. Dafür kommt ein brandneuer Airbus A330- 300 auf der Strecke zum Einsatz. Bei den Flügen nach Deutschland dürfte sich nichts ändern. «Die SAA-Routen ab Frankfurt und München gehören zu den profitablen Routen im Netzwerk und die Vorausbuchungen für 2018 sind sehr positiv», hiess es bereits im November.

SJ

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