«Kunden werden GBT-HRG-Merger nicht spüren»

Ein spezielles Arbeitsteam soll bei der Integration für reibungslose Abläufe sorgen, verspricht Zentraleuropa-Chef Florian Storp.

Vor knapp drei Monaten hat American Express Global Business Travel (GBT) die Übernahme von HRG abgeschlossen. An einem Kundenforum in Frankfurt skizzierte Florian Storp, Zentraleuropa-Chef von GBT, nun die gemeinsame Zukunft der beiden Unternehmen. «Die Kunden von GBT und HRG werden im Tagesgeschäft nichts von der Übernahme und dem Integrationsprozess spüren», versprach Storp (Bild). Es gehe nicht darum, ein Konzept über das andere zu stülpen, sondern den Kunden «das Beste aus beiden Welten» zu bieten. So könne man gemeinsam den Kunden künftig mehr Märkte mit eigenen Büros bieten.

Für die Integration wurde extra ein unabhängiges Arbeitsteam gebildet, sodass sich alle Mitarbeitenden unverändert ihren Kunden widmen können. «Sie sollen nicht spüren, was im Hintergrund abläuft – höchstens positiv durch neuen Buchungscontent oder besseren Service über die eigenen Standorte.» Ausserdem kündigt Storp an, dass die digitalen Plattformen der beiden Unternehmen «zusammenfinden» werden. Schon im Juli war zudem angekündigt worden, dass die Marke HRG entgegen erster Befürchtungen «bis auf Weiteres» bestehen bleiben soll. (SJ)

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