E-Sports: Neue Event-Spielwiese mit Millionenbudgets

Postfinance gründet E-Sports-Team und zahlt Gamern in der Ausbildung ein vierstelliges Gehalt.

Wo man sich auch umhört: In fast allen grösseren Eventhallen der Schweiz (u.a. Bernexpo und Hallenstadion Zürich) ist plötzlich von E-Sports als Zukunftsmarkt die Rede. Kein Wunder – gehört das Feld doch zu den global am schnellsten wachsenden Sportarten und ist unterdessen ein Milliardengeschäft. Alleine 100 Millionen Menschen spielen pro Monat weltweit das sogenannte Riot Game «League of Legends», und an internationalen Turnieren winken den Siegerteams Preisgelder in Millionenhöhe. In der Schweiz führt der Markt noch ein Nischendasein. Doch nicht mehr lange.

Nun hat Postfinance angekündigt, mit einem E-Sports-Team in die Battle Arena zu steigen. Ab dem 1. Januar 2019 will die Finanzdienstleisterin mit dem Experiment fünf jungen «League of Legends»-Spielern den Start in eine Karriere als Profi-Gamer ermöglichen. Ein Jahr lang finanziert sie ihnen das Leben inklusive eines monatlichen Gehalts von je CHF 2500. Die Spieler wohnen in einem Gaming-Haus mit Trainingsraum und werden von einem Coach und verschiedenen Beratern betreut. Ziel sei es, dass sich das Team auf der europäischen Bühne beweisen könne und den Sprung an die europäische Spitze schaffe, teilt Postfinance mit. Das gesamte Experiment wird dokumentiert und zeigt den Weg der E-Sportler vom Amateur zum Profi.

Interessierte können sich bis 20. August 2018 über die Website www.esportsexperiment.ch um einen Platz im Team bewerben. Begleitet wird Postfinance beim E-Sports-Experiment von MYI Entertainment, der führenden E-Sports- und Gaming-Agentur der Schweiz. (SG)

 

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