Grand Resort Bad Ragaz: Weniger Umsatz, mehr Gewinn

Die Logiernächte der beiden Grand Hotels sind insgesamt zurückgegangen.
Verwaltungsratspräsident Wolfgang Werlé und CEO Patrick Vogler (r.).

Die Grand Resort Bad Ragaz AG vermeldet ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017. Im Kerngeschäft, dem Unternehmensbereich Resort, konnte die Gruppe insgesamt zulegen. Durch die Casino-Einbussen und einen Rückgang der Logiernächte lag der Umsatz mit CHF 109,8 Mio. zwar 2% unter dem Vorjahr. Der Reingewinn konnte jedoch um 14% gesteigert werden.

Die strategische Investition in das Casino Admiral in Ruggell in Liechtenstein habe sich ausgezahlt, freut sich Patrick Vogler, seit Juli 2017 CEO des Grand Resort. Die Ertragsrückgänge des Casino Bad Ragaz habe man durch die Beteiligungserträge kompensieren können.

Sehr gut frequentiert war der Golfbereich mit seinem nach 222 Tagen Bauzeit eröffneten Clubhaus, das die Spieler seit April 2017 empfängt. Dieses kann für das Meeting & Event-Geschäft auch im Winter eingesetzt werden.

Weniger Übernachtungen  
Die Logiernächte der Grand Hotels Quellenhof und Hof Ragaz sind insgesamt zurückgegangen. Die Anzahl an Buchungen von russischen und amerikanischen Hotelgästen im Grand Resort Bad Ragaz hat zugenommen; die Zahl an Schweizer Gästen ist stabil. Hingegen mussten, wie in der gesamten Branche, Logiernächteeinbussen aus den arabischen Ländern hingenommen werden. Ebenfalls ging die Zahl an deutschen Gästen zurück. Eine positive Bilanz wird vom Hotel Schloss Wartenstein gezogen, das seit Anfang 2016 das Portfolio des Resorts ergänzt.

Geschäftsjahr 2017:

Umsatz in CHF Mio.  2016 2017 Differenz 

Vorjahr in %

Unternehmensbereich Resort 79,0 79,5 0,6
Unternehmensbereich

Tamina Therme

10,6 10,3 -2,8
Unternehmensbereich

Casino Bad Ragaz

23,7 21,2 -10,6
TOTAL 112,1 109,8 -2,1

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