Imex 2018: Meetings sollen etwas «hinterlassen»

Jede Menge News und Impressionen von der grossen MICE-Messe in Frankfurt.
© IMEX Group / 2018 SmugMug, Inc.

«Legacy» – zu deutsch Hinterlassenschaft – war das grosse Thema an der Imex 2018 in Frankfurt, die heute Donnerstag zu Ende geht. Sprich: Meetings hinterlassen in den austragenden Städten oder Regionen idealerweise mehr als nur leere Erinnerungen. Wenn Politik, Wirtschaft und Meeting-Industrie zusammenarbeiten, ergibt sich ein Mehrwert für alle Seiten. Dazu gehören zum Beispiel der Know-how-Transfer und der nachhaltige Aufbau eines Wissens-Hubs. In diesem Sinne traf sich die internationale Meeting-Industrie zum Wissensaustausch in Frankfurt am Main. Mit rund 3500 Ausstellern war dies laut Imex-Group-Chairman Ray Bloom die grösste Imex Frankfurt aller Zeiten.

Kanada: Schlüssel-Sektoren definieren und vermarkten
Immer mehr Convention Bureaus und damit Länder und Regionen vermarkten sich statt über Argumente wie Kongress-Kapazität und Rahmenprogramm über das Know-how ihrer Wirtschafts- und Wissenschafts-Institutionen. So etwa Kanada. 20 Destinationen wurden in Zusammenarbeit mit den jeweiligen lokalen Experten in sieben Wirtschaftssektoren aufgeteilt. Übersichtliche Factsheets fassen zusammen, welche Region zu welchem Thema passendes Know-how, Experten und Infrastruktur zu bieten hat.

Virginie De Visscher und Luisa Uruena präsentieren die Cluster-Strategie von Business Events Canada.

Virtual Reality allerorten 
«Do-it-at-leipzig» heisst das Motto in der grössten Stadt Sachsens. Auf der Website der Kongressinitiative lassen sich schnell und übersichtlich Locations finden und filtern, via Merkliste können mehrere Anbieter mit einem Mail gleichzeitig angefragt werden. Zu den Highlights gehören das Congress Center Leipzig (CCL), der Zoo Leipzig samt Kongresshalle oder auch das Porschewerk. Für gute Einsichten sorgen 360°-Bilder und eine Virtual-Reality-Brille fürs eigene Handy.

Bei Hiskia Wiesner, Head of Conventions bei Leipzig Tourismus, geht nichts mehr ohne «virtual site inspection».

Bewegte Fronten
Zu den technischen Innovationen an der Imex 2018 gehörte das Angebot von Smatt Europe. Temporäre Eventlocations aus modularen Glas-Containern können mit Lichtshows, Videos und Foto-Strecken bespielt werden, ohne dass die Sicht der Personen von innen nach aussen beeinträchtigt wird. Besonders eindrücklich: Besucher, Passanten oder Gäste können das Geschehen auf den Glaswänden via Tablet oder Smartphone interaktiv beeinflussen.

Andrea French von Smatt Europe zeigt eine Technik, die noch nicht jeder kennt.

Noch mehr Eindrücke von der Imex:

 

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