André Odermatt: «Kongresshaus-Sanierung ist eine sehr gute Lösung»

Laut Zürichs Hochbauvorsteher ist eine Kongressinfrastruktur für 1700 Personen ausreichend.

Die Kosten von CHF 240 Millionen für die Kongresshaus-Sanierung findet Zürichs Hochbauvorsteher André Odermatt sinnvoll angelegt. «Ich bin überzeugt, dass wir mit der Sanierung des Kongresshauses eine sehr gute Lösung gefunden haben», sagt Odermatt im Interview mit der «NZZ». Man schaffe an bester Lage eine zeitgemässe Kongress-Infrastruktur für 1700 Teilnehmer. «Das reicht in den allermeisten Fällen», so der Zürcher Hochbauchef. Für grosse Kongresse bis 2500 Leuten können man ja den Tonhalle-Saal dazu nehmen. Aus einer Studie zu den tatsächlichen Bedürfnissen sei hervorgegangen, dass Zürich sich mit dem sanierten Kongresshaus gut positionieren könne.

Der privaten Initiative für ein Kongresszentrum auf dem Carparkplatz am HB habe man zumindest keine Steine in den Weg gelegt, so Odermatt. «Aber jetzt sind wir politisch überrollt worden. Der Gemeinderat verlangt mit einer Motion den Verzicht auf das Kongresszentrum und den Bau von Wohnungen, eine Initiative will den Bau des Kongresszentrums ermöglichen.» Am Ende sei es wohl gut, wenn das Volk darüber entscheiden könne. (SG)

 

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