Andreas Züllig stellt sich als Nationalrat für die FDP auf

Der Hotelleriesuisse-Präsident will die Stimme des Tourismus in Bundesbern stärken.
© Hotelleriesuisse

Andreas Züllig, Präsident von Hotelleriesuisse, wurde gestern Abend offiziell für die Nationalratswahlen 2019 nominiert. Als Touristiker und Hotelier auf der Hauptliste der Bündner FDP will er die touristische Allianz auf nationaler Ebene stärken und sich insbesondere für die Anliegen der Beherberungsbranche einsetzen.

«Über ein Viertel der Bevölkerung in den Berggebieten arbeitet im Tourismussektor. Die Stimme dieser Menschen muss in Bundesbern gestärkt und geeint vertreten werden.» Mit diesen Worten bekennt sich Züllig klar zu seiner Leidenschaft für den Tourismus und die Tourismuspolitik. Als gelernter Koch, Hotelier, Arbeitgeber von über 100 Angestellten sowie Präsident des Branchenverbandes kennt er die entsprechenden Probleme und Stellhebel wie kaum ein anderer. Bezüglich Tourismuspolitik steht er stellvertretend für die Bestrebungen von Hotelleriesuisse, die Interessen der Branchen zu bündeln und diesen so zu einer geeinten Stimme zu verhelfen. «Die Debatten im Jahr 2018 haben gezeigt, dass der Tourismussektor dann politisch erfolgreich sein kann, wenn die Interessen innerhalb der Branche trotz unterschiedlicher Ausgangslagen gebündelt werden. So geschehen beispielsweise im Rahmen der Motion Bischof gegen Knebelverträge auf Online-Plattformen», sagt Ernst Wyrsch, Präsident von Hotelleriesuisse Graubünden.

Die Stimme des Tourismus auf nationaler Ebene stärken

Erfreulicherweise setzen sich bereits verschiedene Parlamentarier als Vertreter des Tourismus für die Interessen der Branche ein. Doch im Vergleich zu anderen Sektoren, unter anderem der Landwirtschaft, ist der Tourismus klar untervertreten. Insbesondere wenn man betrachtet, dass dieser eine direkte Bruttowertschöpfung von CHF 18 Mrd. generiert und über 250’000 Personen beschäftigt. «Wir sind erfreut, dass der Präsident des Verbandes mit gutem Beispiel vorangeht und sich aktiv um einen Platz im Nationalrat bewirbt», sagt Hotelleriesuisse-Direktor Claude Meier. Er ist überzeugt, «dass die Nomination von Andreas Züllig ein positives Signal an die Branche sendet und diese für aktive Politik sensibilisiert». Die Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt und die fortschreitende Digitalisierung fordern die Branche enorm. Eine liberale Denkhaltung und direkte Mitsprache auf der politischen Bühne sind daher unerlässlich. Die nationale Geschäftsstelle von Hotelleriesuisse ist überzeugt, dass Andreas Züllig die richtige Wahl ist, um entsprechende Herausforderungen anzugehen. Gleichzeitig hofft sie auf einen Signaleffekt, welcher weitere direkte Tourismusvertreter und Hoteliers für ein politisches Engagement begeistert. (MICE-tip)

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