Dynamisches Preismodell für den Skipass im Oberengadin

Frühbucher erhalten bis zu 30 Prozent Rabatt.

Im Oberengadin tritt ab dem 1. September ein neue Preismodell für die Skipässe in Kraft. Statt wie bisher über die gesamte Saison jeden Tag den gleichen Preis zu verlangen, ist der Preis für Tages- und Mehrtageskarten neu je nach Nachfrage am jeweiligen Gültigkeitstag unterschiedlich hoch. Die konventionellen statischen Preislisten für Tages- und Mehrtageskarten entfallen. Der Gast kann die Preise zudem neu mit dem Zeitpunkt seiner Buchung beeinflussen. Denn Frühbucher, die ihre Tickets bis zu 15 Tage vor der Einlösung erwerben, erhalten neu auf ihre Skipässe Rabatte von bis zu 30 Prozent. Die Oberengadiner Bergbahnen reagieren mit dem sogenannte «Snow-Deal» auf den Trend zum Online-Kauf und auf die Bedürfnisse, den Skipasspreis selbst mit zu bestimmen, heisst es in einer Mitteilung.

Selbst in der höchsten Preisstufe an den gefragtesten Tagen würden Frühbucher so von Preisen profitieren, die günstiger seien als im letzten Winter. Gäste, welche ihre Pässe in der Hochsaison erst am Einlösetag kaufen, bezahlen mit dem neuen Preismodell jedoch mehr. Die Preise für die Jahreskarten bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die Oberengadiner Bergbahnen sind überzeugt, dass das neue dynamische Preismodell im Sinne der Gäste ist. «Das Angebot soll Kunden belohnen, die frühzeitig buchen, und uns helfen, die Infrastruktur über die Saison besser auszulasten», sagt Markus Meili, Geschäftsführer der Engadin St. Moritz Mountains AG. «Beim Snow-Deal sinken die Preise um bis zu 30 Prozent, sofern man frühzeitig bucht. Wir gehen davon aus, dass wir auf diesem Weg über Zeit eine Frequenzsteigerung erreichen – weil das Angebot auch dazu verleiten könnte, effektiv mehr Skitage in weniger nachgefragten Zeiten zu buchen. Die Erfahrung zeigt allerdings auch, dass mit Frühbucher-Anreizen auch in der Hochsaison länger gebucht wird.»

Mit der bequemen Online-Buchung der Tickets gewinnt der Gast zusätzlich Komfort, da sich ein Gang zur Kasse an der Talstation erübrigt. «So wird das Engadin noch attraktiver», ist Markus Moser, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Corvatsch AG überzeugt. (MICE-tip)

 

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