Handelsblatt-Verlag sucht Zukunft im Event-Sektor

Das deutsche Medienhaus kauft Mehrheitsanteile am Konferenzveranstalter Euroforum und will damit unabhängiger vom Druckgeschäft werden.
© Verlagsgruppe Handelsblatt

Das deutsche Medienhaus Handelsblatt will sich vom Druckgeschäft unabhängiger machen und kauft 81% der Anteile vom Konferenzveranstalter Euroforum, der auch in der Schweiz aktiv ist. Das berichtet der «Klein-Report».

«Ob Deutschland-Dinner mit Kanzlerin Angela Merkel oder mit Finanzminister Wolfgang Schäuble, Auto-Gipfel mit den Vorstandschefs von BMW, Daimler und Volkswagen, Bankentagung mit Deutsche-Bank-CEO John Cryan oder der Zukunftskongress Pathfinder mit prominenten Vordenkern und Hunderten Nachwuchstalenten – die Devise aller Veranstaltungen der Verlagsgruppe Handelsblatt lautet: Journalismus auf die Bühne bringen und erlebbar machen», zitiert der Branchen-Newsdienst das «Handelsblatt». Mit der Investition wolle sich der Verlag neben Print und Online ein drittes Standbein namens «Journalismus Live» aufbauen. Ziel sei es, die Abhängigkeit vom traditionellen Druckgeschäft weiter zu verkleinern.

Euroforum ist nach eigenen Angaben Marktführer in der Organisation von Konferenzen, Seminaren und Jahrestagungen im deutschsprachigen Raum. Auch in der Schweiz ist der Veranstalter aktiv. (SG)

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