In Basel machen Rheinschwimmer Werbung für die Stadt

Die Tourismusregion nutzt geschickt «User generated Content».
Rheinschwimmer in Basel können sich selber fotografieren. © (https://fotopoint.basel.com)

Eine einfache, günstige und wirksame Methode, wie Tourismusregionen auf sich aufmerksam machen können, sind die Gäste selber. So kann zum Beispiel, wer in Basel im Rhein schwimmen geht, sich in den kommenden drei Wochen selber zum Internet-Werbebotschafter machen: Eine neuartige Kamera, am Musikfloss oberhalb der Mittleren Brücke befestigt, löst aus, wenn man winkt. Denn das am Rheinknie sehr beliebte Flussschwimmen sei ein «wichtiges Differenzierungsmerkmal» Basels im Städtetourismus-Wettbewerb, sagte Anneke Geyer, Projektleiterin bei Basel Tourismus (BT), vor den Medien. Schöne Fotos fröhlicher Menschen im Rhein hätten internationale Ausstrahlung.

Darum wolle BT jetzt mit der «Erzeugung von User generated Content» im Internet werben. Die Fotos gehen auf fotopoint.basel.com. Die Fotoanlage kann auch für Gruppen eine lustige Erinnerung für ihren Event sein. Dabei ist jedoch zu beachten, dass sich Basel Tourismus mit der Wink-Zustimmung das Recht sichert, die Fotos «ohne Einschränkung zu verwenden», wie der Homepage zu entnehmen ist. Neben BT selber dürfen auch Kooperationspartner die Bilder nutzen, u.a. die Uhrenherstellerin Oris, das Imfluss-Festival und Raiffeisen. (MICE-tip)

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