Olma-Messen: Neue Halle für 163 Millionen Franken

Auf dem Tunneleingang der Stadtautobahn soll die grösste Multifunktionshalle der Deutschschweiz entstehen.

Die Olma-Messen St. Gallen wollen in die Zukunft investieren. Nach 1999 soll darum erstmals wieder eine neue Halle eröffnet werden, das berichtet die «NZZ». Investitionssume: CHF 163 Mio. Dafür wird eine ältere Halle abgerissen und auf dem Fundament des Tunneleingangs der Stadtautobahn eine neue stützenfreie Multifunktionshalle gebaut – mit einer Grundfläche von 12’500 m2 die grösste der Deutschschweiz. Als Eröffnungsdatum wird das Jahr 2013 angepeilt. Die Finanzierung sollen die sieben Ostschweizer Kantone, welche die Olma-Messen genossenschaftlich tragen, das Fürstentum Liechtenstein übernehmen. Kanton und Stadt St. Gallen sollen CHF 30 Mio. beitragen.

Olma-Direktor Nicolo Paganini glaubt laut «NZZ»-Zitat an die Zukunft von Publikumsmessen «als Gegenstück zum Digitalen». Allerdings soll die Messe nicht die ganz grossen Kongresse anziehen – dazu fehlen St. Gallen die Hotelkapazitäten. Vielmehr sollen zeitgleich mehrere Veranstaltungen möglich sein – etwa Kongresse und Konzerte. Derzeit finden neben der Landwirtschafts- und Ernährungsmesse Olma im Jahresverlauf weitere neun Eigenmessen und Veranstaltungen, fünfzig Kongresse und Tagungen sowie 70 Festanlässe, Konzerte und Sportevents statt. Am Donnerstag, 12. Oktober, startet die 75. Ausgabe der Olma. Sie dauert bis 22. Oktober.  (SG)

 

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