Region Lugano will sich in neues Licht rücken

Das «Zürich des Südens» wirbt in der Deutschschweiz für bedeutende Kultur- und Kulinarik-Events und räumt mit Klischees auf.
Lugano zu Besuch in Zürich (v.l.): Stadtpräsident Marco Borradori, Marta Lenzi Repetto, Project Manager «Lugano Città del gusto», Roberto Badaracco, Präsident des LAC, und Daniela Bagaian, Marketingdirektorin Ente Turistico del Luganese.

«Die Region Lugano muss neu betrachtet werden», mit dieser Botschaft an die Deutschschweiz war eine Delegation aus Lugano heute Mittwoch nach Zürich gereist. Fundamentale Veränderungen des Finanzplatzes hätten zu einem dynamischen Prozess der Neuerfindung geführt, so Daniela Bagaian, Marketingdirektorin der Ente Turistico del Luganese. Lugano habe sich erfolgreich diversifiziert. Zwei absolute Jahreshighlights seien in den Startlöchern: Vom 13. bis 23. September 2018 wird Lugano zur «Città del Gusto» – zur Genuss-Hauptstadt der Schweiz mit rund 100 Veranstaltungen zu Themen wie Genuss, Gesundheit, Food-Waste-Vermeidung, Kunst und Architektur. Und: Am 16. September 2018 eröffnet das MASI im LAC die grosse Kunstausstellung «Magritte. La Ligne de vie».

«Revolutionär»: Ceneri-Tunnel und neues Tagungszentrum
«Lugano ist offen für Innovation und lässt grossartige urbane Projekte entstehen, die das Antlitz unserer dynamischen Stadt prägen werden», sagte Stadtpräsident Roberto Borradori euphorisch. Mit der Eröffnung des Ceneri-Tunnels 2020 z.B. werde Lugano von Zürich aus in 1:45 Stunden erreichbar sein und die Distanz zwischen Lugano und Locarno verringere sich auf 26 Minuten. Die eröffne für den Tourismus im ganzen Tessin neue Dimensionen, ja revolutioniere ihn sogar. Zudem kündigte er neue Projekte an: ein Sport- und Veranstaltungszentrum mit neuem Stadion im Nuovo Quartiere Cornaredo mit einer Arena für bis zu 10’000 Personen (Eröffnung bis 2023) sowie ein Tourismus- und Tagungszentrum auf dem Campo Marzio Nord mit einem Plenarsaal für über 1500 Personen (Eröffnung bis 2025).

Das LAC Lugano Arte e Cultura sei seit seiner Eröffnung vor drei Jahren ein voller Erfolg, berichtete Roberto Badaracco, Stadtrat und Präsident des LAC. 260’000 Besucher kämen pro Saison – «bei 80’000 Einwohnern eine bemerkenswerte Zahl für Lugano», wie Badaracco betonte.

Lugano: «frisch und jung»
Die Lugano-Klischees setzte Daniela Bagaian in ein neues Licht: zwar gebe es durchaus viel  Sonne, pittoreske Dörfer wie Carona, Morcote oder Miglieglia. Aber Lugano – das «Zürich des Südens» – sei auch frisch und jung. Die traditionellen Badeanstalten (Lidos) seien zu Lifestyle-Orten geworden und auch Events wie der «Open Gallery»-Anlass am 1. Dezember 2018 mit Kunst in der ganzen Stadt bringe ganz neue Vibes an den Lago di Lugano. (SG)

Weitere Informationen: www.luganoregion.com

 

 

 

 

 

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