«Titlis 3020»: Pläne konkretisieren sich

Die Architekten Herzog & de Meuron präsentieren das Grossprojekt.
© Herzog & de Meuron

Auf dem Titlis konkretisieren sich die Neubaupläne: Da die bestehende Infrastruktur an ihre Kapazitätsgrenzen stösst, wurden die Architekten Herzog & de Meuron im Jahr 2017 mit der Neugestaltung der Bergstation inklusive des 200 Meter entfernten Richtstrahlturms beauftragt. Nun präsentiert das Architekturbüro gemeinsam mit den Titlis Bergbahnen das Projekt mit Bergstation, Richtstrahlturm und Zugangsstollen.

Die neue Bergstation soll sich «wie ein flach wachsender Kristall» aus dem Berg herausschieben, wie es in einer Mitteilung heisst. Die «technisch hochwertige» Seilbahn bleibt bestehen, der Neubau wird darum herum gebaut. Die Station bildet einen horizontal liegenden Körper zum Turm. Im obersten Geschoss der Bergstation befinden sich zwei Gruppenrestaurants sowie ein Selbstservicerestaurant mit insgesamt rund 550 Sitzplätzen. Die unteren Geschosse um die zentrale Halle beherbergen die bereits heute bestehenden Souvenirläden und führen die Besucher zurück zur Seilbahn.

Ein anderer Teil des Projekts ist der Richtstrahlturm, dessen oberster Bereich weiterhin für Antennenanlagen genutzt wird. Im unteren Bereich werden zwei Balken eingefügt, die mit einer kreuzförmigen Figur zu einem weithin sichtbaren Zeichen werden. Die beiden sich kreuzenden Balken sind verglast und beherbergen eine Bar, eine Lounge und ein Restaurant. Insgesamt bietet der Turm Raum für 330 Sitzplätze, verteilt über die beiden Hauptgeschosse. (MICE-tip)

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