Pioniere wie Oskar Bider, Walter Mittelholzer, Hermann Geiger, Claude Nicollier und Bertrand Piccard haben für weltweite Anerkennung der Schweizer Luft- und Raumfahrt gesorgt. Und in jüngster Zeit sind es Schweizer Piloten wie Francisco Agullo und Yannick Bovier, die, mit zwei Leichtflugzeugen und nur von einem 100-PS-Motor angetrieben, die Welt westwärts umrundet haben ohne technische Probleme notabene.
Die Schweizer seien ein Volk der Luftfahrer, hat unlängst Swiss-CEO Harry Hohmeister erwähnt. Das Binnenland mit seinen Fachleuten, die über jahrzehntelange Erfahrung in verschiedensten Sparten der Aviatik verfügen, nimmt eine besondere Stellung in der Luftfahrt ein. Schweizerische Eigenschaften wie Genauigkeit oder Pünktlichkeit, gepaart mit einer hohen Einsatzbereitschaft, sind in der Luftfahrt gefragt.
Dennoch könnten die Rahmenbedingungen für die Schweizer Luftfahrt besser sein. Immerhin tragen die jüngsten Erfolge der Aviatik auf dem politischen Parkett, auch dank des Dachverbandes Aerosuisse, dazu bei, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Luftfahrt gestärkt wird.
Die zahlreichen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr allen voran die grosse Airshow am 24. Juli in Emmen helfen mit, dass die breite Bevölkerung die Fliegerei bewusster wahrnimmt. Der hohe Stellenwert der Schweizer Luftfahrt und die Hunderttausenden von attraktiven Arbeitsplätzen, die dank der Aviatik gesichert sind, haben aber auch ihren Preis: Dazu zählt auch die Akzeptanz von Fluglärm.



