Adria Airways: Zürich–Ljubljana im 2009 auf Vorjahresniveau (Ausgabe 2010-02)

Flottenverjüngung und die Verbindung nach Belgrad stehen 2010 auf dem Programm.

Nach einem starken Geschäftsjahr 2008 blickt Zvone Petek, General
Manager Switzerland der slowenischen Adria Airways, auf ein den
Umständen entsprechend gutes Jahr zurück. Der Yield bewegt sich auf dem
Niveau von 2008 und auch die Passagierzahl liegt mit 67700 Fluggästen
auf den drei täglichen Flügen auf dem Vorjahresniveau.

Den Grund dafür sieht Petek neben dem guten Angebot am Flughafen Zürich
auch in den Anschlussflügen ab Ljubljana: zweimal täglich nach
Pristina, Skopje und Tirana. Die Verbindung nach Ohrid war nicht
rentabel und wurde im Sommer 2009 eingestellt.

Die durchschnittliche Auslastung  auf der Strecke Zürich–Ljubljana
ist 2009 um elf Prozent auf rund 60 Prozent gefallen. Laut Petek ist
dies darauf zurückzuführen, dass die Strecke heute zu fast 50 Prozent
mit der 86-plätzigen Canadair Regional Jet CRJ 900 statt mit einer der
eigentlich ausreichenden 48- bzw. 50-plätzigen CRJ 200 geflogen wird.

Jeweils 30 Prozent der Passagiere auf der Schweizer Strecke nutzen die
Hubs in Ljubljana und Zürich für einen Anschlussflug, die restlichen
rund 40 Prozent fliegen Punkt zu Punkt. Dadurch macht sich Petek auch
keine Sorgen, dass sich einer der Low-Cost-Carrier auf dieser Strecke
breitmacht. Erstens fehlen diesen die Anschlussmöglichkeiten und
zweitens sind die Passagierzahlen zu gering.

Belgrad wird ab dem 1. März als neue Destination ins Streckennetz von
Adria Airways aufgenommen – ein Flugziel, das schon seit Längerem auf
der Wunschliste der Airline gestanden hat. Künftig wird täglich ausser
samstags geflogen.

Simon Benz



Zwei neue Airbus A319 im 2010

Derzeit besteht die Flotte von Adria Airways aus zwölf Maschinen: Vier
Canadair Regional Jet CRJ 900, sechs CRJ 200, eine CRJ 100 und einem
Airbus A320. Letzterer wird noch im Frühjahr 2010 durch einen
135-plätzigen Airbus A319 ersetzt. Eine zweite Maschine dieses Typs
wird noch im 2010 folgen.  

BNZ