Aeroméxico: Steigende Nachfrage nach schwierigem 2009 (Ausgabe 2010-24)

Die Airline setzt weiterhin auf den Trade und hält an der Kommissionierung von 7% fest.
Aeroméxico (AM) ist Mexikos grösste transkontinentale Fluggesellschaft und Mitglied der Skyteam-Allianz. Derzeit bedient die Airline 39 Destinationen in Mexiko, 13 in den USA, eine in Kanada, zwei in Asien und drei in Europa (Barcelona, Madrid und Paris).

In der Schweiz wird Aeroméxico von GSA Discover the World Marketing vertreten und im Gegensatz zu den meisten Airlines bezahlt Aeroméxico noch immer eine Kommission von 7%. Laut Account Manager Claudia Hirt wird von der Schweiz aus meist via Paris (CDG) gereist. Der Feeder erfolgt durch Skyteam-Partner Air France (AF) und auch der Flug Paris–Mexiko wird im Codeshare «operated by AF» durchgeführt. Neben Paris werden von der Schweiz aus aber auch Flüge via Madrid gebucht, vor allem wegen der leicht günstigeren Taxen. Die Umsteigezeit beträgt hier allerdings über fünf Stunden, während es in Paris nur rund zwei Stunden sind.

Laut Hirt sind im 2009 circa 2500 bis 3000 AM-Tickets in der Schweiz ausgestellt worden: «2009 war das schlechteste Jahr überhaupt. Der Einbruch gegenüber 2008 betrug satte 69 Prozent.» Der Umsatz fiel von rund CHF 6 Mio. im 2008 auf rund CHF 1,6 Mio. im 2009. Neben der Wirtschaftskrise, der allgemeinen Reiseunsicherheit und der Schweinegrippe sei auch das fehlende Interline E-Ticket Agreement mit Swiss, wodurch Aeroméxico ex Schweiz nur die Verbindung mit Air France via Paris anbieten konnte, ein Grund für diesen schwierigen Geschäftsgang gewesen. Obwohl die Airline die Asche-Auswirkungen in Spanien und Frankreich deutlich spürte, habe sich die Nachfrage im laufenden Jahr stark gebessert, erklärt Hirt. «Vermehrt werden auch internationale Anschlussflüge gebucht, zum Beispiel nach La Paz, Buenos Aires oder Santiago de Chile», so Hirt. 

BNZ