«Soeben wurde die letzte A340 auf die Zwei-Klassen-Konfiguration
umgerüstet. Das heisst, dass wir nun durchgehend die neue
Business-Class anbieten können. Das Produkt ist wirklich ausgezeichnet,
sodass wir ohne Zweifel von einer Upper C-Class sprechen können»,
freut sich Christine Oberli, Sales & Marketing Manager Schweiz von
Air Mauritius. Dass die Airline wegen der nun fehlenden First-Class
auch Kunden verlieren könnte, glaubt Oberli nicht. Die neuen
«Lie-flat»-Sitze bieten schliesslich 1,90 Meter lange Betten, eine
Massage-Funktion,
10,4-Zoll-LCD-Bildschirme und weitere luxuriöse Features in neuen, frischen Farben.
Die Nachfrage im Mai und Juni war in der Schweiz nicht besonders
erfreulich. Oberli: «Die Euro 2008 hat uns viel gekostet. Ich denke,
dass die Situation auf den Langstrecken generell nicht besonders gut
ist, nicht zuletzt wegen der unsicheren wirtschaftlichen Situation,
beispielsweise bei den Banken. Ab Juli sehen die Zahlen allerdings
bereits wieder besser aus. Wir haben viel aufzuholen.»
Sehr glücklich ist Christine Oberli über die Zusammenarbeit mit den
Veranstaltern dieses Geschäft macht rund 80% aus: «Ich arbeite mit
den weltbesten TOs zusammen. Es ist nicht bloss eine
Geschäftsbeziehung, sondern mit den meisten Veranstaltern eine
freundschaftliche Beziehung.» Vermehrt werden bei Air Mauritius Flüge
über Mauritius hinaus angefragt, beispielsweise nach Madagaskar, Indien
oder Australien.
CP



