Alltours will Vertrieb in der Schweiz weiter ausbauen (Ausgabe 2010-43)

In der Schweiz steigerte der Veranstalter die Passagierzahl im Geschäftsjahr 2009/10 um 2,5 Prozent auf 17000 Gäste.

Kurz vor der Aschewolke im April 2010 verzeichnete Alltours bei den Passagierzahlen ein leichtes Plus. Wegen des Naturereignisses schloss der Veranstalter den Winter jedoch mit einem Minus von 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab.

Im Sommer verzeichnete Alltours eine Nachfragezunahme (+3,1 Prozent mehr Gäste) und werde das Geschäftsjahr per 30. Oktober 2010 mit einem Gästeplus von 1 Prozent auf 1,54 Mio. abschliessen. Aufgrund der von Alltours durchgeführten Preissenkungen im abgelaufenen Geschäftsjahr sank der Umsatz um 5,3 Prozent auf EUR 1,17 Mia. «Wir sind trotz  Aschewolke gewachsen und werden den Gewinn im zu Ende gehenden Geschäftsjahr im zweistelligen Prozentbereich gesteigert haben», kommentiert Geschäftsführer Willi Verhuven.

Die Quellmärkte von Alltours wachsen weiter überdurchschnittlich, heisst es von Seiten des Veranstalters. In der Schweiz ist das Geschäft um 2,5 Prozent auf 17000 Gäste gewachsen. Dies beinhaltet Schweizer Gäste mit Abflug ex Schweiz und Stuttgart. Als Grund für diese Steigerung nennt der Veranstalter auf Anfrage die allgemeine Konjunkturerholung, das gute Programm sowie ein attraktives Preis-Leistungs-Angebot. Nun kündigte Verhuven an, dass die Vertriebsaktivitäten in der Schweiz in den kommenden Monaten ausgebaut werden sollen. «In der Schweiz haben wir gute Chancen, in Zukunft zweistellig zu wachsen. Der Ausbau des Vertriebs dort hat für uns daher grosse Bedeutung», so der Geschäftsführer. Erreichen wolle er diese mit einem Ausbau der Zahl der Reisebüros, die Alltours anbieten. 

Für das am 1. November beginnende Geschäftsjahr 2010/11 rechnet er mit einem Umsatzplus von zehn Prozent und einem Zuwachs bei den Gästezahlen von 7,5 Prozent. Die Schweiz solle dazu einen positiven Beitrag leisten.

BNZ