Bald mehr Frequenzen für Royal Jordanian? (Ausgabe 2010-40)

Schweiz-Chef Ala’a Kokash fokussiert auf eine Erhöhung der Marktanteile.

Seit August 2010 ist Ala’a Kokash als Area Manager Switzerland von Royal Jordanian (RJ) in Genf stationiert. Neben dem Kennenlernen der Mitarbeitenden in Genf und Zürich trifft er sich v.a. auch mit den TOs. «Es ist für mich wichtig zu wissen, wie die Touroperators arbeiten und wie der Schweizer Markt funktioniert», erklärt Kokash. Als Ziel hat er sich eine Erhöhung der Marktanteile vorgenommen, allerdings sei dies im wettbewerbsgetriebenen Schweizer Markt schwierig.

Um den Marktanteil von Royal Jordanian in der Schweiz zu erhöhen, seien derzeit Gespräche über eine Frequenzerhöhung im Gange, erklärt Kokash. «Mit mehr Frequenzen könnten wir unsere Marktanteile erhöhen. Eine Entscheidung wird allerdings frühestens für Sommer 2011 fallen.» Im aktuellen Geschäftsjahr liegt Royal Jordanian in der Schweiz etwa auf Vorjahresniveau, was die Passagierentwicklung angeht. Der Umsatz liegt wettbewerbsbedingt leicht hinter Vorjahr. «Hinsichtlich der wirtschaftlichen Situation sind wir sehr zufrieden», so Kokash. Fokussiert werde vor allem auch auf die Beyond-Ziele, die RJ ab Amman bedient. Dabei handelt es sich vor allem um Ziele im Mittleren Osten wie Libanon, Tel Aviv oder Kairo.

In der Schweiz hält Royal Jordanian im kommenden Winter an ihrem bewährten Flugplan mit vier wöchentlichen Flügen fest. Montags und samstags wird Genf–Amman–Zürich–Genf geflogen und jeweils mittwochs und freitags Zürich–Amman–Genf–Zürich. Geflogen wird mit neuen Flugzeugen der Typen Airbus A319, 320 und 321 in einer Zwei-Klassen-Konfiguration, erklärt der RJ-Manager. Alle Sitze verfügen über integrierte Bildschirme, es stehen während des Fluges zwei warme Mahlzeiten zur Auswahl und alle Getränke stehen kostenlos zur Verfügung.

BNZ