Banyan Tree neu auch in Europa (Ausgabe 2014-17)

Reisebüromitarbeiter werden mit Bonusprogramm belohnt.

Ausgangspunkt für die Banyan Tree Hotels & Resorts war eine ehemalige Zinn-mine in Phuket, wo 1987 nach intensiven Reinigungsarbeiten das Laguna Phuket erbaut wurde. Die eigent-liche Gruppe wurde 1994 gegründet und feiert damit 2014 ihr 20-Jahr-Jubiläum. Im Jahr 2000 kam dann die jüngere, etwas günstigere Marke Angsana hinzu. Heute verfügt Banyan Tree über 25 Resorts, bei Angsana sind es 14. 

Und es werden immer mehr. In diesem Jahr werden in China zwei Banyan Trees eröffnet: in Yangshuo in Guilin und in Huangshan in Anhui. Auch sollen zwei Angsanas in China hinzukommen. Mit dem ersten Angsana auf Marbella, das Ende 2015 eröffnet werden soll, wird nun der europäische Markt angepeilt. Aus-serdem sind Projekte in Griechenland und Spanien in Planung. In fünf Jahren sollen unter dem Dach des Banyan-Baums insgesamt 60 bis 70 Hotels firmieren. 

«Banyan Tree war sozusagen die Erfinderin der Pool Villas», weist der Schweizer Stefan Thumiger, General Manager des Banyan Tree Bintan, auf eine Innovation der Gruppe hin. Ausserdem wird grosser Wert auf das asiatische Spa gelegt. «Wichtig bei uns ist aber das Erlebnis. Dieses steht im Mittelpunkt», betont Thumiger. Neben Deutschland und Grossbritannien gehört die Schweiz zu den wichtigsten europäischen Quellmärkten. «Wir hoffen, mit dem Angsana auf Marbella neue Kundengruppen anzusprechen und vor allem die Marke Angsana wieder vermehrt bekannt zu machen», so Thumiger.

Um das Erlebnis Banyan Tree auch wirklich vermitteln zu können, hat die Gruppe das Programm «Extraordinary Travel Consulting» ins Leben gerufen, das unter anderem Schulungstools erhält. Expedienten werden für ihre Beratungsleistungen belohnt und erhalten bis zu 50% Ermässigung auf die Übernachtung. «Auch die Reisebüromitarbeiter sollen die Gelegenheit haben, die Resorts unserer Gruppe live zu erleben. Wir bieten daher auch immer wieder Fam-Trips an», führt Thumiger aus. Zurzeit beteiligten sich rund 1000 Agenten im deutschsprachigen Raum am Programm.

Nathalie de Regt