Business-Class-Schub für AUA (Ausgabe 2013-39)

Austrian hat den Umbau der Langstrecken-Maschinen mit einer neuen Business Class (und Economy Class) abgeschlossen.

Stolz präsentierten kürzlich Country Manager José Pereira und der extra von Wien angereiste Product Manager von Austrian, Ali Farhat, Branchenpartnern und Firmenkunden am Flughafen Zürich die neue Business Class. Der Sitz entspricht dabei weitgehend dem Produkt, für das sich auch die Swiss entschieden hat: Er kann zu einem fast zwei Meter langen, komplett flachen Bett ausgefahren werden und verfügt über ein individuell regulierbares Luftkissensystem von Lantal. Alle Sitze sind zudem mit einer Massagefunktion ausgestattet, und weitere Details sind u.a. ein Einschubfach für den Laptop, eine «kalte» Leselampe und natürlich Anschlüsse für die elektronischen Geräte (ein Internet-Zugang ist bei Austrian nach wie vor kein Thema). Je nach Flugzeugtyp haben mindestens 80% der Passagiere einen direkten Gangzutritt. Speziell: in der B-767 gibt es am Fenster ausschliesslich Einzelplätze. 

«Es gibt drei Grundanforderungen, die eine gute Business Class ausmachen: gut sitzen und liegen, ein gutes Unterhaltungsprogramm und gut essen», bringt Farhat die Formel auf den Punkt. So verfügt das über einen Touchscreen steuerbare Inflight Entertainment System über 100 Stunden Video und Audio on Demand in bester digitaler Qualität. Und für das leibliche Wohl ist Do & Co zuständig – ein Chef an Bord kümmert sich um das Finishing, serviert wird im Restaurant-Stil. Die Auswahl an erlesenen Weinen und anderen Getränken ist gross, und eine Spezialität von Austrian sind die zehn österreichischen Kaffeespezialitäten. Auch das Care Kit präsentiert sich in einem typisch österreichischen Loden-Look. 

Gleichzeitig wurde auf den zehn Langstreckenmaschinen des Typs B-767 und B-777 die Economy Class erneuert. Eingebaut wurde ein neuer ergonomischer Sitz mit Relax-Funktion, und neu können die Economy-Passagiere auf Wunsch für 15 Euro ein frisch zubereitetes 3-Gang-Menü von Do & Co bestellen.

Beat Eichenberger