Nach eineinhalb Jahren Absenz nimmt Czech Airlines die Strecke von Zürich nach Prag per 2. April 2013 wieder ins Streckennetz auf und will die Route als Ganzjahresverbindung etablieren. «Wegen einer Netzwerkoptimierung wurden wichtige Destinationen wie Zürich wieder aufgenommen und mehrere unrentable Strecken gestrichen», so Patrick Kessler, Sales Manager Switzerland für die Czech Airlines beim Schweizer GSA Airline- & Tourism Center. Zu den neuen Strecken gehören auch Verbindungen ab Prag nach Bukarest, Kiew, Moskau, Minsk, Warschau, München, Seoul, Nizza, Florenz und Perm (Russland).
Geflogen wird zehnmal pro Woche. Die Route wird mit Maschinen des Typs ATR 72-500 sowie Saab 2000 geflogen, welche über 64 (8 Business und 56 Economy) beziehungsweise 50 Sitzplätze (6 Business und 44 Economy) verfügen. In Prag haben die Passagiere Anschluss zu weiteren Destinationen in Osteuropa, Asien und im Mittleren Osten.
Während die sechs wöchentlichen Verbindungen mit ATR 72-500 mit eigenen Maschinen geflogen werden, kommen bei den vier Flügen mit Saab 2000 Fluggeräte der Darwin Airline im Codeshare zum Einsatz. Eine gleiche Zusammenarbeit der beiden Airlines gibt es bereits auf der Strecke von Genf nach Prag. «Unsere Erfahrungen mit dem Darwin-Codeshare auf der Genfer Strecke sind gut, daher wird diese Kooperation in Zürich noch weiter ausgebaut», erklärt Kessler.
Czech Airlines will nach eigenen Angaben eine gute Alternative im Geschäfts- und Freizeitsegment nach Prag und vielen weiteren Destination anbieten. Das Ziel sei ein gesundes Wachstum, um in Zukunft noch weitere Frequenzen zu inkludieren. Auf die Frage, wie es um die finanzielle Situation der tschechischen Fluggesellschaft steht, meint Kessler: «Dank der internen Umstrukturierung und der Netzwerkoptimierung waren wir in der Lage, die Kosten zu reduzieren. Die tschechische Regierung ist sehr engagiert und wird in naher Zukunft Details über den Investor in der zweiten Strategiehälfte bekanntgeben.»
Czech Airlines wird per 1. Juni ausserdem einen neuen Airbus A330 in die Flotte aufnehmen. Diese Maschine wird dann für zwei wöchentliche Flüge ab Prag nach Seoul, für vier wöchentliche Flüge nach Moskau (SVO) und drei wöchentliche Verbindungen nach Jekaterinburg eingesetzt.
Chris Probst



