Eigentlich gibt es nur Gewinner am diesjährigen Asia Workshop (AW), der mit über 400 Besuchern, 54 Ausstellern und insgesamt rund 500 Personen einen neuen Rekord aufgestellt hat.
Das Komitee hat mit einem abgerundeten Programm die Basis für das grosse Interesse gelegt, und die Organisatoren sorgten für einen reibungslosen Ablauf und die Einhaltung des Zeitplans. Das Gastland Thailand als beliebtestes asiatisches Ziel der Schweizer trug zur Magnetwirkung bei, die Aussteller wussten sich und ihre Produkte auf dem Marketplace in attraktiver Form zu präsentieren, und die ins Swissôtel Zürich-Oerlikon angereisten Agenten profitierten vom einmaligen Networking mit den Leistungsträgern und vor allem von den im Vorfeld auf ihre Qualität hin überprüften Workshops.
Alles in allem ein gelungener AW, der aufgrund des Fokus auf fundierte Aus- und Weiterbildung auch von den grossen Reisebüroketten unterstützt wird, die deshalb ihre Verkaufsmitarbeitenden zu einem Besuch anhalten. Nicht zuletzt gehört die gesamte Region Asien zu den Profiteuren des AW. Das erworbene Wissen, gepaart mit der breiten Vielfalt an Angeboten in den Katalogen der Veranstalter, ist die beste Voraussetzung für ein erfolgreiches Kundengespräch. Denn gut geschulte und motivierte Reiseprofis können das boomende Asien noch besser, einfacher und vor allem überzeugender vermitteln.
Sucht man nach der berühmten Nadel im Heuhaufen, so findet man sie auch am AW. Mit dem stetigen Zuwachs an Ausstellern und Besuchern in den letzten drei Jahren stossen die Lokalitäten im Swissôtel Zürich-Oerlikon langsam, aber sicher an ihre Kapazitätsgrenzen.
Obwohl komplett umgebaut und renoviert die zur Verfügung stehende Fläche im neuen Convention Center ist gleich geblieben. Teilweise war in den Gängen auf dem Marketplace kaum mehr ein Durchkommen und viele Workshop-Sessions waren bis auf den letzten Platz besetzt. Einzig der erstmalige Einbezug der Hotelhalle für ein zweites Buffet brachte während der Lunchpause eine gewisse Entlastung.
Eine weitere Zunahme der Besucher kann nur noch schwer verkraftet werden. Obwohl das AW-Komitee für die nächsten Jahre das verkehrsgünstig gelegene Swissôtel bereits gebucht hat es wäre gut beraten, sich bereits Gedanken über eine Alternative zu machen.



