Die Hausaufgaben werden gemacht (Ausgabe 2008-18)

Mirjam Panzer über den Germany Travel Mart
[shariff]

Deutschland erfreut sich als Reisedestination grosser Beliebtheit.
Geschätzt wird die kulturelle, aber auch die topografische Vielfalt des
Landes. Die teils pulsierenden und trendigen Metropolen sind auch beim
jungen Publikum beliebt. So erstaunt es nicht, dass auch die Schweizer
Deutschland als Reisedestination wieder für sich entdeckt und schätzen
gelernt haben. So führt rund jede vierte Schweizer Auslandsreise nach
Deutschland. Rund 3,6 Millionen Übernachtungen verzeichnete das
deutsche statistische Bundesamt 2007 bei den Schweizern. Das
beliebteste deutsche Bundesland der Schweizer war wiederum
Baden-Württemberg, gefolgt von Bayern und Berlin.

Reiseveranstalter schätzen sie. Aber auch Journalisten freuen sich,
wenn sie da ist: die Professionalität ihrer Partner im Berufsalltag.
Von dieser Professionalität hat die Deutsche Zentrale für Tourismus
(DZT) reichlich zu bieten. Auch dieses Jahr war der 34. Germany Travel
Mart (GTM) in München perfekt organisiert.

Die Zufriedenheit, die professionelle Kontaktpflege sowie ein
reibungsloser Ablauf der diversen Veranstaltungen standen für die
Organisatorin DZT und ihre Partner am GTM spürbar im Vordergrund. Für
das leibliche Wohl der rund 1000 geladenen Teilnehmer am GTM wurde rund
um die Uhr gesorgt. Die Unterbringung der Gäste in den diversen Hotels
war ebenfalls organisiert und auch offeriert. Nebst dem zweitägigen
Workshop in der Münchener Olympiahalle bot die DZT den Einkäufern,
Ausstellern und Journalisten aus der ganzen Welt zusätzlich ein
vielfältiges Nebenprogramm an.

Deutschland wird seit einigen Jahren vermehrt als attraktive
Destination für Jung und Alt wahrgenommen. Und schon wird in diesem
Kontext wieder die Professionalität der DZT vordergründig. Der
touristische Erfolg Deutschlands scheint sich nicht zuletzt dank der
konsequenten Marketing-Aktivitäten der Deutschen Zentrale für Tourismus
auch langfristig zu manifestieren. Deutschland hat seine Hausaufgaben
in Sachen Tourismus ganz klar gemacht. Und so wie es scheint, denkt man
bei der DZT auch in den kommenden Jahren nicht daran, die Hausaufgaben
künftig zu vernachlässigen. Die geplanten Themenjahre bis 2012 richten
ihren Fokus auf den Städte-, Kultur- und Gesundheitstourismus. Somit
setzt die DZT auch in den kommenden Jahren ihre weltweiten
Marketing-Aktivitäten konsequent fort. In diesem Sinne:
Professionalität setzt sich durch.