Schweizer entscheiden sich immer öfter für einen Aufenthalt in Ferienwohnungen und -häusern. Die Parahotellerie sei deshalb ein bedeutender Stützpfeiler für die ganze Tourismusindustrie. Diese beiden Aussagen fassen die Erkenntnisse der Fewo-Studie 2010 am prägnantesten zusammen. Durchgeführt wurde die Erhebung bei 1014 Schweizern im Zeitraum November bis Dezember 2010 von der Amrein+Heller Marktforschungs Treuhand AG in Steinhausen ZG.
Die Studie dokumentiert, dass im Jahr 2010 nicht weniger als 35% aller Befragten mindestens einmal Ferien in einer Ferienwohnung oder in einem Ferienhaus verbracht haben. Für 31% der Befragten ist ein Ferienwohnungsaufenthalt in diesem Jahr so gut wie sicher, für weitere 16% sehr wahrscheinlich.
Den allgemeinen positiven Trend kann Marco Amos, Geschäftsführer von Interhome Schweiz, bestätigen: «Wir stellen fest, dass vor allem Sommerdestinationen wie Spanien, Frankreich oder Kroatien stark wachsen.»
Auch Mike Kypreos, Geschäftsführer von Novasol Schweiz, ist optimistisch: «Bei den Schweizerinnen und Schweizern sind insbesondere Frankreich, Italien, Spanien und das aufstrebende Kroatien gross im Trend. Zudem wird eine verstärkte Nachfrage für Ferien in Skandinavien festgestellt. Besonders beliebt sind Schweden und Dänemark.»
Detailinformationen zur «Fewo-Studie 2010 Markt Schweiz» gibt es unter www.holidaytracking.ch.
BNZ



