FTI Modular mit Verzögerung – Ticketshop ist gestartet (Ausgabe 2015-15)

Die ersten Landleistungen sollen im Laufe des Aprils buchbar sein.

Mit grosser Spannung erwartete die Reisebranche den Startschuss von FTI Modular in der Schweiz. Sie muss sich noch etwas gedulden: Der Soft-Launch der Landleistungen, der für den 1. April terminiert war, wird um «einige Wochen» verschoben, wie Modular-Chef Matthias Huwiler mitteilt. «Wir testen die Produkte noch in den Systemen und sind daran, alles auch in Cets und Tour Online live zu schalten.» Da die Kataloge abgesehen von Australien erst im Juli folgen, habe man keine Eile.

Wenn der Startschuss irgendwann im April dann fällt, werden 100% des Australien-Contents buchbar sein und von den restlichen Modularzielen schätzungsweise 20%. Danach wird mehr und mehr aufgeschaltet, bis im Juli dann sämtliche Produkte verfügbar sind. «Bis dahin befinden wir uns in der Soft-Startphase», erklärt Huwiler.

Irgendwann in dieser Phase wird auch das Kommissionsmodell publiziert. «Man kann davon ausgehen, dass wir das Modell für Schweizer Verhältnisse extrem früh publizieren werden. Falls es bis zur Freischaltung der ersten Produkte aber noch nicht steht, werden wahrscheinlich die bisherigen Konditionen aus dem Pauschalbereich gültig sein», so Huwiler. Auch betont er nochmals, dass man zwar eine «anständige» Kommission zahlen werde, sich den Markt aber keinesfalls kaufen wolle. «Das könnten wir uns gar nicht leisten.»

Das Sortiment wird mit dem Angebot in Deutschland identisch sein. Die Kataloge werden aber «eingeschweizert», sprich mit Umrechnungstabellen, eigenem Intro und eigenem Flugteil versehen. 

Apropos Flüge: Der FTI Ticketshop ist am letzten Donnerstag termingerecht in der Schweiz gestartet. Das Team wird von Maik Gruba angeführt, die weiteren Mitarbeiter sind Ruzica Budimir-Bekan und Mike Steinmann. Als Besonderheit nennt Huwiler die vollautomatische Internet Booking Engine, die der Agent als Alternative zum normalen Ablauf benutzen kann. Darauf gibt es je nach Airline eine Superkommission von 1%, und sämtliche Ticketinggebühren entfallen.

Stefan Jäggi