>> Was macht bloss
der frühere Hotelplan-Konzernchef Claus M.
Niederer? Offenbar ist ihm seit der Pensionierung etwas langweilig, und
so will er zurück in den Tourismus. So sieht es jedenfalls aus, denn am
14. Juli hat Niederer die «Swiss Premium Hotels GmbH» mit Sitz in
Rüschlikon gegründet, mit einer Stammkapital-Einlage von CHF 20000 und
Einzelunterschrift. Offiziell heisst es im Handelsamtsblatt dazu: Die
Gesellschaft bezweckt die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich
Marketing, Werbung, Verkauf, Reservation, Reiseorganisation, Einkauf,
Verträge mit anderen Dienstleistungsorganisationen,
Erfahrungsaustausch, Aus- und Fortbildung für Erstklass-Hotels in der
Schweiz und im Ausland, die unter der gemeinsamen Bezeichnung «Swiss
Premium Hotels» auftreten, sowie Förderung des Ansehens und Schutz der
Bezeichnung «Swiss Premium Hotels».
>> Bei der Auswahl von Reiseleitern stellt sich der Erfolg nicht
automatisch ein, wenn auf Prominente gesetzt wird. Das musste Serge
Bacher, Kuoni-Vertriebsleiter in der Westschweiz, offenbar bei einer
geplanten Reise zur griechischen Inselgruppe Dodekanes feststellen.
Laut eines Berichts von «20 Minuten», in dem Bacher übrigens den
Vornamen Andreas erhielt, musste die Reise wegen mangelnder Nachfrage
weniger als zehn Personen haben gebucht abgesagt werden. Reiseleiter
wäre der frühere PdA-Nationalrat Josef Zisyadis, dessen alte Heimat
sich in Griechenland befindet, gewesen. Anscheinend haben die Kunden zu
wenig Vertrauen in einen Kommunisten, der seinen Sitz im Parlament im
vergangenen Herbst verloren hat
>> Frauenpower führt zum Erfolg, dieser Ansicht sind jedenfalls
die weiblichen Mitglieder des Zürcher Travel Oldtimer Club (TOC), die
sich letzte Woche zusammen mit ihren männlichen Kollegen zum TOC
Sommerspecial im Zürcher Limmat-Club getroffen haben. Nachdem die
Einladungsmails aus technischen Gründen den PC des Absenders und
Organisators Jürg Frei nie verlassen hatten, sprang kurzfristig Lilo
Seemüller ein und verschickte die E-Mails von ihrem Computer aus. Dass
die Einladung von einer Frau kam, sei der Grund, dass seit langem nie
mehr so viele Mitglieder zum traditionellen monatlichen TOC-Treffen
normalerweise im Restaurant Le Dézaley erschienen seien, so die
weiblichen Lunchgäste. Ganze 30 TOCler folgten nämlich der sommerlichen
Einladung.



