Im Jahr 1997 wurde die Hotelkette Jumeirah in Dubai gegründet, wo sie heute mit sechs Hotels vertreten ist. Flaggschiff ist das Burj Al Arab, eines der Wahrzeichen des Emirats.
Seit 2004 befindet sich die Hotelgruppe über die Grenzen der VAE hinaus auf Wachstumskurs und ist heute auf 22 Häuser in zehn Ländern angewachsen. Besondere Aushängeschilder in Europa sind das Jumeirah Port Soller Hotel & Spa auf Mallorca sowie das Jumeirah Frankfurt. Zum weiteren Europa-Portfolio der Gruppe gehören das Pera Palace Hotel Jumeirah in Istanbul, das Jumeirah Grand Hotel Via Veneto in Rom sowie die beiden Londoner Häuser Jumeirah Carlton Tower und Jumeirah Lowndes Hotel.
Teil des weltweiten Portfolios sind ausserdem Hotels auf den Malediven, in Kuwait, Baku, Shanghai sowie die beiden Luxus-Apartments Jumeirah Living World Trade Centre in Dubai und Grosvenor House Apartments by Jumeirah in London.
Der wichtigste Quellmarkt für die Gruppe ist und bleibt Grossbritannien mit einem Anteil von 16,4% an allen verkauften Übernachtungen. Jedoch geben die Russen das meiste Geld bei Jumeirah aus sie steuerten im letzten Jahr 16% der Einnahmen der ganzen Hotelgruppe bei. Die grössten Wachstumsmärkte des Hotelunternehmens sind Saudi-Arabien (+33%), China (+32%) und Australien (+70%). Letzteres resultierte vor allem aus der Partnerschaft zwischen Qantas und Emirates.
Im Wachstumsfokus bleibt in Zukunft auf alle Fälle Asien. Hier plant die Hotelgruppe momentan die Eröffnung von fünf weiteren Hotels in China (Guangzhou, Hangzhou, Sanya, Macau und Qindaohu), ein Resort auf Bali sowie ein Stadthotel in Mumbai zwischen 2015 und 2017.
Im vergangenen Jahr unterzeichnete die Jumeirah Group ausserdem Management-Verträge für ein Hotel in St. Petersburg sowie für zwei Häuser –in einem Luxusresort in der Nähe von Muscat. Beide sollen voraussichtlich 2016 eröffnet werden. Ferner wurden Vorverträge für Häuser im Mittleren Osten, in Asien, Afrika und in Europa unterzeichnet, wobei geplant ist, diese noch in diesem Jahr in Management-Verträge umzuwandeln.
Simon Benz
Wachsendes Geschäft
Die Jumeirah-Gruppe blickt auf ein solides Jahr zurück. Sowohl die Betriebseinnahmen wie auch der vorläufige operative Betriebsgewinn konnten im vergangenen Jahr um 8% gesteigert werden. Ebenfalls um 8% erhöhte sich der Vorsteuergewinn, der Erlös aus den gemanagten Hotelobjekten wuchs gar um 11%. Die Belegungsrate und durchschnittlich erzielte Zimmerrate in allen Hotels stiegen um jeweils 5%.
BNZ



