Erstmals präsentiert die neue Leiterin Produktion von Kira, Andrea
Lehner, zusammen mit Geschäftsführer Gerhard Näf die Produkte-News für
2008. Im Katalog «Russland und China» wie alle Kira-Kataloge neu im
TTS-Look findet man neu Kaukasus-Länder. «Der Kaukasus wurde bisher
nur sporadisch angeboten. Nun wollen wir diese Länder nachhaltig in
unserem Angebot behalten, auch wenn wir keine grossen Massen von Kunden
erwarten», erklärt Näf.
Das touristisch erschlossenste Land in diesem Gebiet ist Georgien.
«Dort sind nicht nur Gruppenreisen, sondern auch Reisen auf eigene
Faust sehr gut möglich. Anders sieht es in Armenien und in
Aserbeidschan aus. In Armenien finden bei unseren Reisen alle
Übernachtungen in Yerevan statt. In Aserbeidschan haben wir eine
ähnliche Situation. Die Hauptstadt Baku ist im Geschäftsreisesegment
relativ weit und entwickelt sich nun auch touristisch», so Lehner.
Kira hat auch das Angebot in Zentralasien mit Kirgistan und Kasachstan
ausgebaut. In allen zentralasiatischen Ländern werden sowohl Gruppen-
wie auch Privatreisen angeboten. Näf nennt einen der Höhepunkte: «Der
Sonderzug Registan erhält 2008 eine noch grössere Bedeutung, weil wir
nun ein komplettes Zentralasien-Angebot haben.»
Eines der wichtigsten Standbeine für Kira ist Russland, wo in diesem
Jahr mit Kontiki-Saga ein neuer Mitbewerber auf den Markt gekommen ist.
«Natürlich haben wir den Kampf aufgenommen und konnten Preisvorteile
mit neuen und früheren Partnern aushandeln. Wir sind länger im Geschäft
und wissen genau, was die Kunden wollen», ist Näf überzeugt.
Tatsächlich ist das allgemeine Preisniveau in Russland weiter
gestiegen. Lehner ist glücklich, dass sie das Kira-Preisniveau vor
allem auf Städtereisen trotzdem halten und auf Gruppenreisen teilweise
sogar leicht senken konnte.
Neu im Angebot ist eine grosse Entdeckungsreise, die einen guten
Überblick über das Land gibt. Das Hotelangebot wurde durch Häuser
internationaler Ketten ergänzt und neue Mittelklasse-Hotels mit einem
besseren Preis-Leistungs-Verhältnis wurden aufgenommen.
China wird bei Kira als Ergänzung zur Transsibirischen Eisenbahn und
auch zielrein mit Gruppenreisen ab Schweiz angeboten. Der Katalog
enthält zwei neue Rundreisen. Ausgebaut wurde die Tibet-Eisenbahn, für
welche die Nachfrage laut Näf riesig ist. Lehner ist glücklich, ein
Problem in China wenigstens teilweise gelöst zu haben: «Wir erhielten
relativ viele Reklamationen wegen der Trinkgelder auf den Rundreisen.
Deshalb haben wir neu auf unseren selber organisierten Rundreisen die
Trinkgelder der Reiseleiter und Kofferträger eingeschlossen.»
Chris Probst
80% Verkauf via Agenten
«Unser Verhältnis zu den Reisebüros ist äusserst gut. Wir
verkaufen rund 80% über Agenten. Zusätzlichen Direktverkauf betreiben
wir vor allem mit dem Sonderzug «Zarengold» und den Viking-Flussreisen,
wo wir Volumen kreieren müssen», so Gerhard Näf. Sehr beliebt bei den
Agenten sind die Kira-Schaufensterdekorationen dieses Jahr mit neuen
Sujets. Näf: «Dank der Zugehörigkeit zur TTS-Gruppe sind wir in den
Reisebüros generell prominenter platziert.»
CP
Bewährtes in «Europas neuem Osten»
«Wir sind nach wie vor der einzige Veranstalter, der in Europas
neuem Osten alles abdeckt und setzen deshalb auf unser bewährtes
Angebot», sagt Gerhard Näf. Punktuelle Veränderungen gibt es 2008 bei
einzelnen Hotels oder neuen Rundreisen. Potenzial sieht Andrea Lehner
noch bei den Autorundreisen, die vorwiegend im Baltikum und in Polen
schon sehr gut gebucht werden. Nach einem Rückgang im vergangenen Jahr
haben die Buchungen für Tschechien und Ungarn bei Kira in diesem Jahr
deutlich zugenommen. Gut laufen laut Näf auch Bulgarien und Rumänien.
Die beiden Länder profitieren durch den EU-Beitritt von positiveren
Schlagzeilen als früher.
CP



