Lateinamerika: Mehr Einreisen im Jahr 2013 (Ausgabe 2014-15)

Auch wenn das Wachstum der internationalen Ankünfte in der Region unter dem weltweiten Schnitt liegt, verzeichnen zahlreiche Destinationen steigende Einreisezahlen.

Im Jahr 2013 stiegen die internationalen Touristenankünfte um 5% auf 1,085 Mia. Reisende und auch dieses Jahr wird ein weiteres Wachstum von 6% erwartet. Die Arbeitsgemeinschaft Lateinamerika hat die touristischen Ankünfte in Mittel- und Südamerika mithilfe verschiedener Quellen (nationale Tourismusministerien und Statistikämter, UNWTO etc.) im Rahmen der ITB Berlin zusammengetragen. 

Obwohl das Wachstum in Mittel- und Südamerika mit 4 bzw. 2% unter dem internationalen Durchschnitt lag, verzeichnet ein Grossteil der Destinationen eine positive touristische Entwicklung. 

Gemäss Angaben der zentralamerikanischen Agentur für Tourismus (CATA) blieben Spanien und Deutschland auch 2013 die europäischen Hauptquellmärkte für die mittelamerikanischen Gebiete. Die WTO gibt in ihrem World Tourism Barometer für Mittelamerika von Januar 2014 die Gesamtankünfte für das Jahr 2013 mit 9,2 Mio. bekannt (2012: 8,9 Mio.).

In den südamerikanischen Zielgebieten war das Wachstum im Jahr 2013 gemäss der World Tourism Organiza-tion leicht rückläufig gegenüber den Vorjahren. Peru, Kolumbien, Ecuador und Paraguay verzeichnen steigende Einreisezahlen, während die internationalen Ankünfte in Argentinien rückläufig waren. Uruguay und Chile stagnierten im vergangenen Jahr.

Auch im laufenden Jahr  2014 prognostiziert die UNWTO dem amerikanischen Kontinent mit einem Zuwachs zwischen 3 und 4% ein weiteres Wachstum. Sicherlich wird die Situation auch von der dieses Jahr stattfindenden FussballWeltmeisterschaft in Brasilien begünstigt.

Simon Benz