Leser ist hochzufrieden mit dem Relaunch von Helvetic Tours (Ausgabe 2008-34)

122 Hotels mit Subitopreis und 115 mit Kinder-festpreis im Winterkatalog von Helvetic Tours.

«Die Aufnahme der neu positionierten Marke Helvetic Tours im Markt hat
deutlich besser funktioniert, als wir uns das vorgestellt haben»,
bilanziert Stefan Leser, CEO von Kuoni Schweiz. Er anerkennt auch, dass
«der Vertrieb, Eigenvertrieb wie auch Agenturen, uns stark unterstützt
hat».

Mit dem neuen Winterkatalog von Helvetic Tours will Leser «die
Differenzierung von Helvetic Tours und Kuoni weiter vorantreiben und
schärfen». Er erinnert auch, dass die meisten Winterprodukte nicht nur
zum ersten Mal unter der neu definierten Marke auftreten, sondern auch
zum ersten Mal die neu verhandelten Verträge reflektieren.

Eine der Hauptaussagen zum neuen Programm ist darum: «Ferien mit
Helvetic Tours werden nicht teurer als im Vorjahr.» Marianne Häuptli,
Chefin Touroperating, präzisiert jedoch: «Man muss differenzieren:
Diese Aussage gilt vor allem für die Kurzstrecken.» Aufgrund der
höheren Treibstoffkosten und teilweise teureren Hotelpreise, wie auf
den Malediven, seien leichte Aufschläge auf den Langstrecken nicht
überall zu vermeiden gewesen.

Wieder kann mit Preisperlen gespart werden, beim besten Angebot 54%.
122 Hotels, ungefähr 20% des Angebots, sind zum Subitopreis buchbar.
«Dabei handelt es sich nicht um Lockvogelangebote; es sind viele Plätze
zum Subitopreis erhältlich», betont Häuptli. Reisende mit Kindern
profitieren von einem neuen Kinder-Subito-Festpreis sowie von Rabatten
für alleinreisende Erwachsene mit Kindern. Weiterhin erhältlich sind
die normalen Kinderfestpreise und -rabatte.

«Die preisliche Differenzierung zwischen Kuoni und Helvetic Tours nach
dem Rebranding hat sehr gut funktioniert», sagt Leser zufrieden. Darum
werde der Fokus weiterhin auf die Konkurrenzsituation zwischen Helvetic
Tours und TUI liegen, oder wie der Bayer Stefan Leser es ausdrückt:
«Wir sind die Schweizer Alternative zu TUI.»

Sara Marty/Chris Probst



Marsa Matrouh: Erfolg macht Zusatzflüge nötig


Vom eigenen Erfolg überrumpelt scheint Marianne Häuptli mit der
neuen Destination an der ägyptischen Mittelmeerküste: «Marsa Matrouh
hat eingeschlagen wie eine Bombe. Alle unsere Flüge im September sind
ausgebucht. Und die restlichen sind bereits so gut gefüllt, dass wir
für die Herbstferien Zusatzflüge auflegen.»

Ob Marsa Matrouh im Frühjahr wieder aufgenommen wird, ist deshalb keine
Frage mehr: «Wir fliegen im November so lange wie möglich und nehmen
die Rotationen im März auf jeden Fall wieder auf, wenn möglich schon
früher», sagt Häuptli.   

SAM/CP