Mehr ITS-COOP-Passagiere bei gleichem Umsatz (Ausgabe 2010-34)

Der Veranstalter wird das angestrebte Umsatzwachstum von 5% im aktuellen Geschäftsjahr nicht erreichen.

Dass das Geschäft noch nicht wieder voll angezogen hat, merkt auch ITS Coop. Hinsichtlich der Passagierzahlen liegt der Veranstalter auf dem Niveau des Vorjahres, der Umsatz liegt jedoch hinter 2009 zurück. «Mitunter sind auch die  durchschnittlich tieferen Preise dafür verantwortlich», erklärt Geschäftsführer Andreas Restle. «Das angestrebte Ziel von einem Umsatzwachstum von 5% per Ende Geschäftsjahr werden wir nicht erreichen.» Ein realistisches Ziel sei hingegen, den Umsatz auf dem Vorjahresniveau von CHF 68 Mio. zu halten. Jedoch strebt Restle an, die letztjährigen Passagierzahlen von 55000 Reisegästen zu übertreffen. 

Mit der Nachfrage für das Herbstgeschäft ist Restle sehr zufrieden, der Buchungsstand liege über Vorjahr. 

Das im letzten Jahr eingeführte Kommissionsmodell mit einem Mindestumsatz zieht ITS Coop voraussichtlich unverändert weiter. Zwar könnte es zu kleinen Korrekturen kommen, zum Beispiel hinsichtlich der Agenten, die den Mindest-umsatz nicht erreichen, aber ein komplexes Kommissionssystem soll es für die 500 Agenten gemäss Restle nicht geben. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass der Veranstalter eine grosse Anzahl an Gelegenheitsbuchern unter seinen Kunden hat. ITS Coop zahlt den Reisebüros 9% Kommission. «Man muss dies im Mix betrachten, denn wir zahlen diese Kommission auf all unsere Reisen.» 

Der Anteil des Reisebürovertriebs beläuft sich auf 24%, 2009 war es ein Prozent mehr. Ebenso hoch ist der Anteil, der über das Internet vertrieben wird. Der Rest wird über das Telefon verkauft.

BNZ