Nach Fussballcamps bietet Pulssport auch Golfreisen an (Ausgabe 2007-42)

Pulssport will sich nicht nur auf die Vermittlung von Trainingscamps konzentrieren.

Dieses Jahr über 60 Fussballteams in die Türkei, etwa 10 Mannschaften nach Brasilien und weitere 20 bis 30 Klubs nach Spanien, Italien und Malta vermittelt. In den Fussballerkreisen hat sich Pulssport als Vermittler und Organisator von Trainingscamps auf dem hiesigen Markt schon längst etabliert. Eines der Erfolgsrezepte war und ist die komplette Betreuung bei der Planung und bei der Organisation am Zielort. «Dies wird auch in Zukunft so bleiben», bekräftigt der neue Pulssport-Geschäftsführer Michael Grütter. Die Zusammenarbeit mit anderen Mitbewerbern wie Passage-Reisen oder Camps for Football sind ihm wichtig. «Manchmal haben die anderen Reisebüros die Vereine und wir die Anlagen oder umgekehrt», meint er.

Doch Pulssport will noch weiter wachsen. Seit Anfang Oktober ist der ehemalige Nazar-Chef Schweiz Mitinhaber der neu gegründeten Puls Sport Reisen GmbH. Das Gesellschaftskapital beträgt 20000 Franken – 40% gehören Grütter, weitere 40% Roland Leemann und der Rest Ex-Bundesliga-Profi Wolfgang Vöge. «Wir wollen uns nicht nur auf den Fussball konzentrieren», erläutert Grütter, «wir wissen, was möglich ist.» Mit den Fussballreisen könne sich Pulssport eine finanziell gesunde Grundlage schaffen und dadurch neue Strategien entwickeln.

Dank seiner langjährigen Branchenerfahrung und seinem grossen Beziehungsnetz hat jetzt Grütter für Pulssport einen neuen Partner ins Boot geholt: Marcel Schär von «Golf und Wellness». Ball und Rasen würden zwar immer noch die Hauptrollen spielen, doch seien die Dimensionen etwas anderes: kleinere Bälle, dafür grössere Plätze – und auch andere Kundschaft. «Marcel Schär arbeitet seit Jahren im Bereich Golfreisen», erklärt Grütter und fährt weiter: «Er bringt uns die exklusive Kundschaft und wir bieten die Logistik.» Alle Golfreisen von «Golf und Wellness» würden in Zukunft von Pulssport organisiert.
Pulssport ist Premium-Partner von TUI Suisse. Dank dieser Zusammenarbeit profitieren nicht nur die Fussballer von den TUI-Fluglösungen in die Türkei, sondern auch die Golfspieler. Ziel sei es, bis Ende April über 1000 Golfspieler ins Golfparadies Belek zu fliegen. «Bis jetzt haben wir schon 30% des Budgets erreicht», sagt Grütter und blickt erwartungsvoll in die Zukunft.

Guido Casanova