Die Übergabe eines Reisebüros oder eines kleinen Veranstalters an die nächste Generation gehört heute zu den schwierigsten Themen der Reisebranche. Zwei aktuelle Beispiele aus der Sportreiseszene Bern zeigen, wie es funktionieren kann. Die Übergabe des Travelclubs Bern wurde bereits vor eineinhalb Jahren in die Wege geleitet.
Nun gibt es einen kleinen Rückschritt zu verzeichnen: Christoph Speich, Geschäftsführer und Minderheitsaktionär, verlässt das Unternehmen. Der frühere Geschäftsführer und Noch-Mehrheitsaktionär Herbert Baumann muss nochmals in die Bresche springen, doch nur für kurze Zeit.
Nach der Fussball-Weltmeisterschaft 2014 soll die operative Leitung dann neu geregelt werden. Mit dem stellvertretenden Geschäftsführer Antonio Gambardella und dem Brasilien-Projektleiter Victor Tinari stehen intern zwei vielversprechende Kandidaten in den Startlöchern.
Einen anderen Weg geht Ferex Reisen: Übernahme statt Übergabe heisst dort die Devise. Bisher war das Berner Reisebüro dem Sportartikel-Spezialisten Vaucher angegliedert.
Nun wird es ins Reiseunternehmen Destination Travel integriert, das mit der Marke Destination Sports eine sportaffine Ader hat. Sämtliche Mitarbeitenden sowie das operative Geschäft können damit übernommen werden.



