Neue Kontrollsysteme für die Airports (Ausgabe 2011-28)

Der Weltluftfahrtverband IATA hat bei der Jahrestagung in Singapur den Prototyp einer neuen, vollautomatischen Sicherheitskontrolle vorgestellt. «Trotz Investitionen von USD 7,4 Mia. pro Jahr in Effizienzsteigerung sehen Passagiere nur die Probleme», so der scheidende IATA-Generaldirektor Giovanni Bisignani, «es ist an der Zeit, die veralteten Checkpoints auf ein modernes Niveau zu bringen.» Beim «Checkpoint of the

Der Weltluftfahrtverband IATA hat bei der Jahrestagung in Singapur den Prototyp einer neuen, vollautomatischen Sicherheitskontrolle vorgestellt. «Trotz Investitionen von USD 7,4 Mia. pro Jahr in Effizienzsteigerung sehen Passagiere nur die Probleme», so der scheidende IATA-Generaldirektor Giovanni Bisignani, «es ist an der Zeit, die veralteten Checkpoints auf ein modernes Niveau zu bringen.»

Beim «Checkpoint of the future» muss das Handgepäck nicht mehr auf ein Laufband gelegt werden, die Laptops bleiben in der Tasche und die Schuhe an den Füssen. Die Passagiere werden durch rund zehn Meter lange Scanner-Gänge geschickt, welche Mensch und Gepäck automatisch auf Metallgegenstände und Flüssigkeiten durchleuchten. Vielflieger, die persönliche Angaben in einer Datenbank hinterlegt haben, gehen durch eine von drei Röhren («known traveler»). Normale Passagiere gehen durch die zweite Röhre, wo sie zusätzlich auf Sprengstoffspuren gescannt werden («normal»). Eine dritte, hochsensible Röhre ist Risiko-Passagieren vorbehalten, z.B. Vorbestraften («enhanced security»). Der neue Standard soll in fünf Jahren eingeführt sein.  

JCR