Niki rückt ein Stück näher (Ausgabe 2012-48)

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen stellen sich Air Berlin und Niki neu auf, um in Zukunft Synergien besser zu nutzen und Doppelstrukturen abzuschaffen. Dazu gehört auch, dass Niki ihren Auftritt an das Design der Air Berlin anpasst: Am 21. November flog der erste Niki-Airbus A320 in neuer Lackierung von Istanbul nach Wien.

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen stellen sich Air Berlin und Niki neu auf, um in Zukunft Synergien besser zu nutzen und Doppelstrukturen abzuschaffen. Dazu gehört auch, dass Niki ihren Auftritt an das Design der Air Berlin anpasst: Am 21. November flog der erste Niki-Airbus A320 in neuer Lackierung von Istanbul nach Wien. Schrittweise wird die gesamte Flotte der zur Air Berlin Group gehörenden Niki erneuert. Derzeit umfasst die Niki-Flotte vier Airbus A321 (212 Sitzplätze), zwölf Airbus A320 (180 Sitzplätze) sowie sieben Embraer E190 (112 Sitzplätze). Im 2013 wird die Airline auf eine reine Airbus-Flotte umgerüstet, wodurch Niki ihre Kapazitäten ausbauen kann, ohne sich zusätzliche Flugzeuge zulegen zu müssen. 

Im Herbst 2011 wurde Wien als Drehkreuz der Air Berlin Group definiert, wodurch sowohl im Geschäftsreise- wie auch im touristischen Bereich nunmehr auch Transfersegmente angesprochen werden. Das Streckennetz ab Wien wird zum einen um neue touristische Ziele in Griechenland und zum anderen durch Frequenzaufstockungen nach Spanien oder die Türkei gestärkt. Die Flüge von Wien nach Sofia, Belgrad und Bukarest im Sommer 2013 werden nicht mehr angeboten, sondern zunehmend nach Berlin verlagert.

Niki generierte über die letzten Jahre jeweils zweistellige Zuwachsraten und wird im laufenden Jahr rund fünf Mio. Fluggäste befördern (2011: ca. 4,5 Mio.).

BNZ