Oman Air, die nationale Fluggesellschaft des Sultanats Oman, bedient mit Paris, London, Frankfurt, München und Mailand fünf Ziele in Europa. Ihren Markteintritt in Deutschland gab die Airline 2009. Nach der Aufnahme der ersten Verbindungen am 30. September und 1. Oktober von Frankfurt und München nach Muscat zieht Oman Air eine positive Bilanz. So wurden im Laufe des vergangenen Jahres die Deutschland-Frequenzen weiter erhöht.
Seit 1. November 2009 gibt es von Frankfurt nach Muscat fünf anstatt vier wöchentliche Flüge mit einem Airbus A330. München erhielt im April 2010 neu eine vierte wöchentliche Flugverbindung nach Oman.
Die neuste europäische Destination im Streckennetz von Oman Air ist Mailand. Am 3. Dezember 2010 hat die Airline den Nonstop-Betrieb mit vier wöchentlichen Flügen zwischen Mus-cat und der norditalienischen Metropole aufgenommen. Mit Mailand hat Oman Air nun 41 Destinationen im Streckennetz, wobei neun davon in diesem Jahr aufgenommen wurden.
Auch wenn in der Schweiz eine grenznahe Destination wie Mailand für Oman Air attraktiv ist, hat die Fluggesellschaft den richtigen Anschluss an die Nachbarländer noch nicht gefunden. «Es hat sich zwar einiges getan, zum Beispiel wurden wir in den BSP aufgenommen und auch die Probleme mit Amadeus haben sich geregelt, das heisst wir sind nun über dieses GDS buchbar. Wir sind in der Schweiz mit Oman Air momentan noch nicht da, wo wir gerne wären», räumt Roland Bühler von Oman-Air-GSA Airpass ein.
Vor allem das Tarifgefüge verursache noch Probleme, das heisst, es mangelt an durchgehenden Tarifen, da dafür noch die Feeder aus der Schweiz fehlen. «Unser Hauptsitz versucht, mit den entsprechenden Fluggesellschaften eine Lösung zu finden», erklärt Bühler. Er sei zuversichtlich, dass es diesbezüglich Anfang 2011 positive Neuigkeiten geben wird. «Oman Air ist ein gutes Produkt, für welches es in der Schweiz eine gute Nachfrage gibt. Dieser können wir jedoch mit dem heutigen Angebot nur schwer gerecht werden.»
Simon Benz



