Private Safaris: Kenia kommt langsam wieder auf die Beine (Ausgabe 2009-05)

Während den Festtagen konnten die Hotels in Kenia Erfreuliches vermelden: ausgebucht! Doch der Schein trügt; noch ist nicht alles wie vor den politischen Unruhen Anfang 2008. «Wir haben 25 Prozent weniger Reservationen als heute vor einem Jahr. Doch haben wir noch viele schwierige Momente durchlebt», erinnert Urs Bellmont, Managing Director der Kuoni-Tochter Private Safaris. Wobei

Während den Festtagen konnten die Hotels in Kenia Erfreuliches
vermelden: ausgebucht! Doch der Schein trügt; noch ist nicht alles wie
vor den politischen Unruhen Anfang 2008. «Wir haben 25 Prozent weniger
Reservationen als heute vor einem Jahr. Doch haben wir noch viele
schwierige Momente durchlebt», erinnert Urs Bellmont, Managing Director
der Kuoni-Tochter Private Safaris.

Wobei die Flugrotation von Mitte Februar bis Ende April 2008 ganz
ausgesetzt wurde, und Edelweiss Air ab Juli nur noch zweiwöchentlich
nach Mombasa flog, was einer Kapazitätsreduktion von 50 Prozent
entspricht. Seit dem ersten Oktoberwochende wird nun wieder wöchentlich
geflogen.

Weil sich mehrere Veranstalter (Private Safaris, ASC und Beach &
Safaris) die Maschine teilen und Swiss zusätzlich Einzelsitze verkauft,
stösst Private Safaris bereits wieder an Kapazitätsgrenzen. Mindestens
bis Ende Januar ist der Flieger komplett. «Wir haben eine gute
Vereinbarung mit der Swiss, und trotzdem reichen 307 Plätze manchmal
nicht.»

Die mittel- und langfristigen Aussichten für Private Safaris sind denn auch vorsichtig positiv:
«Die Konsequenzen der Finanzkrise auf den Tourismus können wir noch
nicht abschätzen. Im besten Fall dürfte der Normalzustand für das
Keniageschäft im Winter 2010/11 wieder erreicht sein», prognostiziert
Urs Bellmont.   

SAM/DW￿