Pro Linguis: Branca Petrovic folgt auf Marcel Rüfenacht (Ausgabe 2013-38)

Marcel Rüfenacht, Geschäftsführer des Sprachreise-Spezialisten Pro Linguis, zu dem auch die Marken RHZ Sprachen und Inter Study gehören, hat auf Ende November 2013 gekündigt und wurde per Ende Mai sofort freigestellt, wie er gegenüber TI bestätigt. Zu den Gründen für seinen Entscheid erklärt er: «Ich konnte neue Akzente setzen und mit einem tollen Team zusammen-arbeiten.

Marcel Rüfenacht, Geschäftsführer des Sprachreise-Spezialisten Pro Linguis, zu dem auch die Marken RHZ Sprachen und Inter Study gehören, hat auf Ende November 2013 gekündigt und wurde per Ende Mai sofort freigestellt, wie er gegenüber TI bestätigt. Zu den Gründen für seinen Entscheid erklärt er: «Ich konnte neue Akzente setzen und mit einem tollen Team zusammen-arbeiten. Zunehmend fiel es mir aber schwer, die zukünftige Ausrichtung von Pro Linguis, die vom Mutterhaus Kaplan bestimmt wird, klar zu erkennen. Deshalb haben wir uns in gegenseitigem Einvernehmen getrennt. Ich werde mich nun nach einer neuen Herausforderung umsehen.» Rüfenacht wurde im April dieses Jahres zum Präsidenten der Salta (Swiss Association of Language Travel Agents) gewählt, zu der auch Pro Linguis gehört. Nach Absprache mit dem Salta-Vorstand und den Mitgliedern behält Rüfenacht vorerst sein Amt. 

Auf Anfrage von TI bei der Muttergesellschaft Kaplan äussert sich eine Mediensprecherin zum Rüfenacht-Abgang so: «Marcel Rüfenacht hat Pro Linguis Ende Mai verlassen und wir sind ihm ausserordentlich dankbar für den Beitrag, den er während seiner Zeit geleistet hat. Als Nachfolger für die Führung von Pro Linguis in der Schweiz konnten wir Branca Petrovic als General Manager gewinnen. Sie ist eine ausgewiesene Spezialistin, da sie seit vielen Jahren im Sprachschulsektor zu Hause ist, unter anderem während sieben Jahren als Sales Manager bei ESL. Unser Ziel ist, Pro Linguis stärker zu unterstützen und im Markt zu etablieren. Die Zusammenarbeit zwischen den Filialen soll verbessert werden, um unseren Service gegenüber Schulen und Studenten auszubauen und zu verstärken.»

Dass im Zuge des Abgangs von Rüfenacht etliche Mitarbeitende in den Filialen ebenfalls gekündigt und das Unternehmen verlassen haben sollen, wollten weder Rüfenacht noch die Mediensprecherin von Kaplan bestätigen.

UH